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Matthias Heidrich (l.) spielt seit 2007 für Osnabrück © getty

Gegen Ex-Trainer "Pele" Wollitz gelingt dem VfL der Befreiungsschlag. Cottbus verpasst den Sprung auf einen Relegationsplatz.

Osnabrück - Der VfL Osnabrück hat seine Negativserie ausgerechnet gegen seinen Ex-Trainer Claus-Dieter Wollitz beendet.

Der Aufsteiger gewann am neunten Spieltag der Zweiten Liga gegen Energie Cottbus nach zuvor drei Niederlagen in Folge 2:0 (1:0) (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle).

Alexander Schnetzler (24.) und Nicky Adler (66.) trafen für den VfL, der erstmals in dieser Saison ohne Gegentor blieb.

Durch den Dreier verschaffte sich Osnabrück im Abstiegskampf wieder etwas Luft, während die Gäste aus der Lausitz durch die dritte Saisonniederlage den möglichen Sprung auf den Relegationsplatz verpassten.

Rot für Hünemeier

Vor 15.000 Zuschauern an der Bremer Brücke gingen beide Teams von Beginn an ein hohes Tempo. Die Hausherren spielten mutig nach vorne und setzten den Ex-Bundesligisten unter Druck.

Die verdiente Führung fiel nach einem schönen Spielzug über Björn Lindemann, der mit einer präzisen Hereingabe Schnetzlers Führungstreffer vorbereitete.

Cottbus, das zuvor keines der bisherigen drei Duelle gegen Osnabrück verloren hatte, drängte kurz nach dem Seitenwechsel auf den schnellen Ausgleich, spielte aber ab der 56. Minute in Unterzahl.

Nach einer Notbremse gegen Adler sah Uwe Hünemeier die Rote Karte. Matthias Heidrich setzte den fälligen Foulelfmeter jedoch neben das Tor (58.).

Adler besorgt die Entscheidung

Für die Entscheidung sorgte schließlich Adler, der nach einem erneuten Abwehrfehler der Cottbuser nur noch einschieben musste.

Torhüter Tino Berbig und Torschütze Schnetzler waren die besten Akteure der Osnabrücker, während sich aufseiten der Gäste lediglich Kolja Afriyie die Bestnote verdiente.

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