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Rot-Weiß Oberhausen hat nach acht Spielen 14 Punkte eingefahren © getty

Aue will mit einem Sieg gegen Oberhausen auf den Relegationsplatz vorrücken. RWO wiederrum will an den "Veilchen" vorbei.

Von Tobias Hlusiak

München - Im Spitzenspiel der Zweiten Liga kommt es zum Aufeinandertreffen zweier Überraschungsmannschaften dieser Saison.

Der Tabellenvierte Erzgebirge Aue empfängt auf heimischer Wiese Rot-Weiß Oberhausen (Mo, ab 20 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVE-TICKER).

Die Gastgeber wollen ihren beeindruckenden Saisonstart fortsetzen.

"Das Spiel am Montag ist eine tolle Bühne für uns", blickt Cheftrainer Rico Schmitt voraus. "Wir wollen uns auch gegen Oberhausen gut und erfolgreich präsentieren."

Aue: Ramaj ist zurück

Die "Veilchen" stellen mit nur sechs Gegentoren die zweitbeste Defensive der gesamten Liga.

Alban Ramaj verpasste die ersten acht Spiele der Saison verletzungsbedingt. Nun ist der Mittelfeldspieler wieder fit.(DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

"Ich habe keine Probleme mehr und fühle mich gut", sagt der Nationalspieler des Kosovo.

Ramaj hatte sich im Sommer beim Vorbereitungsspiel gegen Schalke 04 eine Oberschenkelblessur zugezogen.

Nun scharrt der 24-Jährige mit den Hufen - im Aufstiegsjahr war er mit sechs Toren in 30 Einsätzen noch eine feste Größe gewesen.

Gastgeber bleiben auf dem Boden

Trotz 17 bisher eingespielter Punkte will man im Erzgebirge von Aufstiegsambitionen nichts wissen.

"Wir nehmen die Erfolgsserie gern mit, aber noch haben wir nichts erreicht", weiß auch Ramaj.

Die Gäste aus dem Ruhrgebiet müssen indes einen Schock verkraften.

Die Blessur von Daniel Gordon stellte sich unter der Woche als Kreuzbandriss heraus.

Gordon fehlt bis 2011

Damit fällt der ehemalige Dortmunder bis zum Beginn der Rückrunde aus und hinterlässt ein klaffendes Loch im defensiven Mittelfeld der Rot-Weißen. Das RWO-Lazarett füllt sich damit weiter.

Hoffnungen machen indes die wieder im Aufwind befindlichen Offensivkräfte Felix Luz und Emmanuel Krontiris.

In Aue können die "Kleeblätter" trotzdem auf Rang vier springen und die Violetten verdrängen. Es ist zugleich ein Duell der "Brüder im Geiste".

Beide Clubs verbindet die lange Bergbau-Tradition, die sich auch im Saisonmotto niederschlägt. Was für die "Kleeblätter" die "Malocherschicht", ist für Aue die "Macht aus dem Schacht".

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