vergrößernverkleinern
Thomas Paulus und Erzgebirge Aue sind seit sieben Spielen ungeschlagen © getty

Die Erzgebirgler sitzen dem Topfavoriten im Nacken. Die Sachsen besiegen Greuther Fürth und sind nun seit sieben Spielen ungeschlagen.

Fürth - Aufsteiger Erzgebirge Aue bleibt die Überrraschungsmannschaft der Zweiten Liga.

Der dreimalige DDR-Meister setzte sich am Freitag im Spitzenspiel der zehnten Runde bei der SpVgg Greuther Fürth mit 2:1 (1:1) durch und zog nach Punkten mit Tabellenführer Hertha BSC Berlin gleich.

Der Topfavorit aus Berlin hat allerdings am Samstag im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt die Chance, den Vorsprung wieder auf drei Zähler auszubauen.(DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Fürth verlor dagegen eine Woche nach dem 0:2 bei der Hertha durch die erste Heimniederlage der Zweitliga-Saison den Kontakt zur Spitze.

Aue seit sieben Spielen ungeschlagen

Die Franken, die am Dienstag in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den Ligakonkurrenten FC Augsburg mit 2:4 nach Verlängerung ausgeschieden waren, liegen bereits vier Punkte hinter Aue.

Marc Hensel (11.) und Enrico Kern (58.) machten vor 8470 Zuschauern mit ihren Toren den siebten Saisonsieg der Sachsen perfekt, die seit sieben Spielen ungeschlagen sind.

Edgar Prib hatte zwischenzeitlich für die Mannschaft von Trainer Mike Büskens ausgeglichen (14.).

"Wir haben zurzeit ein Superhoch", sagte Torschütze Kern: "Einer hat wieder dem anderen geholfen. Es war ein verdienter Sieg."

Frustriert war dagegen Fürths Verteidiger Thomas Kleine: "Das war eine katastrophale Woche für uns. Vor einer Woche hatten wir noch die Chance, Erster zu werden."

Hensel trifft nach Freistoß

Aue ging durch das neunte Tor nach einer Standardsituation in Führung. Nach einem Freistoß von Jan Hochscheidt traf Hensel per Kopf.

Pech hatten die Gäste beim Ausgleich. Nach einer Hereingabe von Nicolai Müller legte Abwehrspieler Pierre Le Beau den Ball unfreiwillig Prib vor die Füße, der ihn aus kurzer Distanz über die Linie drückte.

Kleine klärt auf der Linie

Beim 2:1 verwertete Kern eine Vorarbeit des sechs Minuten zuvor eingewechselten Skerdilaid Curri.

Curri vergab die große Chance zum dritten Treffer für Aue.

Seinen Heber wehrte Thomas Kleine per Kopf auf der Linie ab (82.).

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel