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Bochums Yahia (v.) bleibt mit einem Freistoß in der Cottbuser Mauer hängen © getty

Energie dreht die Partie nach einem Eigentor von Jula in der zweiten Hälfte. Kurz vor Schluss verschießt Tese einen Elfmeter.

Berlin - Energie Cottbus hat in der Zweiten Liga seine Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unterstrichen.

Die Lausitzer setzten sich zu Hause gegen den VfL Bochum nach einem 0:1-Rückstand zur Halbzeit am Ende jedoch glücklich mit 2:1 durch und zählen mit 19 Punkten weiter zu den Spitzenteams der Liga.

Bochum indes dümpelt nach der fünften Saisonniederlage weiter im unteren Mittelfeld herum.(DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

"Wir haben Dienstag im Pokal alles rausgehauen, heute einen Rückstand aufgeholt und uns am Ende mit dem Sieg belohnt", sagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz: `Wir haben insgesamt mehr für das Spiel getan und wollten die drei Punkte mehr."

Jula trifft ins eigene Tor

Vor 13.000 Zuschauern im Stadion der Freundschaft schossen Angreifer Nils Petersen (56.) mit seinem achten Saisontor und Mittelfeldspieler Daniel Adlung (67.) die Tore für die Hausherren heraus.

Die Gäste waren durch ein Eigentor von Emil Jula (28.) in Führung gegangen. Der Cottbuser Angreifer hatte den Ball nach einem Freistoß von Faton Toski unhaltbar für Keeper Thorsten Kirschbaum ins eigene Tor eingeköpft.

Funkel kritisiert Tese

In der 88. Minute vergab Chong Tese die große Chance zum Ausgleich, als er mit einem Foulelfmeter an Energie-Torhüter Kirschbaum scheiterte.

Eine Minute später traf der Nordkoreaner nur den Pfosten.

VfL-Trainer Friedhelm Funkel kritisierte seinen Stürmer nachher harsch: "Einen Elfmeter kann man verschießen. Aber mit seinem Auftreten, seiner Körpersprache bin ich überhaupt nicht zufrieden. Er hat sich aufgegeben. Und dann hat er sich auch noch wegen Meckerns die fünfte Gelbe Karte geholt. Das geht nicht und wird Konsequenzen haben."

Cottbus mit Problemen in der Abwehr

Cottbus war die bessere Mannschaft im Duell der beiden früheren Erstligisten, verriet aber zunächst in der Defensive Schwächen.

So hätte Markus Brzenska (39.) nach einem Freistoß von Paul Freier beinahe das zweite Eigentor erzielt.

Bereits in der 3. Minute hatte Brzenska den Bochumer Chong Tese im Strafraum von den Beinen geholt und einen Strafstoß riskiert.

In der zweiten Halbzeit legten die Hausherren einen Gang zu und erspielten sich viele Chancen. Trotz des schweren Pokalspiels fünf Tage zuvor gegen den Bundesligisten SC Freiburg (2:1) gingen die Lausitzer bis zuletzt ein hohes Tempo und gewannen verdient.

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