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Jukka Raitala (r.) wurde im Sommer von 1899 Hoffenheim an den SCP ausgeliehen © getty

Hertha BSC kassiert beim SCP die erste Niederlage dieser Saison. Ein Elfmeter sorgt für die Entscheidung. Ramos sieht Rot.

Paderborn - Die Erfolgsserie von Tabellenführer Hertha BSC ist am 11. Spieltag gerissen.

Die zuvor einzige ungeschlagene Mannschaft im deutschen Profifußball verlor völlig verdient mit 0:1 (0:0) beim SC Paderborn, bleibt aufgrund der besseren Tordifferenz aber vor Verfolger Erzgebirge Aue an der Spitze.

Paderborn machte durch den vierten Heimsieg einen Schritt ins Mittelfeld.(DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Kapitän Markus Krösche verwandelte einen Elfmeter zum entscheidenden Tor für die Gastgeber (64.).

Babbel hadert mit dem Referee

Nach der Aktion, die zum Strafstoß geführt hatte, sah der Kolumbianer Adrian Ramos bei der "Alten Dame" die Rote Karte.

Trainer Markus Babbel schob die Schuld für die Niederlage auf Schiedsrichter Christian Leicher. "Er hat von der ersten bis zur letzten Minute seine Linie durchgezogen - gegen uns. Es war der entscheidende Faktor, dass uns der Unparteiische nicht wohlgesonnen war", sagte der Europameister von 1996.

Torschütze Krösche freute sich: "Wir sind von der ersten Minute an voll draufgegangen und haben den Sieg verdient."

Hertha mit Startschwierigkeiten

Die Berliner taten sich gegen die aggressiv agierenden Ostwestfalen schwer und hatten Glück, nicht schon früher in Rückstand zu geraten.

Enis Alushi (25.) und Philipp Heithölter (33.) trafen die Latte, Heithölter (28.), Daniel Brückner (31.) und Edmond Kapllani (36.) vergaben weitere Großchancen für Paderborn.

Auf der Gegenseite scheiterte Ramos in der ersten Halbzeit mit einem Freistoß (39.) am Aluminium.

Aerts muss passen

Beim Erstliga-Absteiger musste Trainer Markus Babbel ohne die Verletzten Andre Mijatovic und Maikel Aerts auskommen.

Für Stammtorhüter Aerts, den erneut Kniebeschwerden plagten, rückte Marco Sejna zwischen die Pfosten. Der 38-jährige Ersatz-Schlussmann bekam mehr zu tun, als vor der Partie gedacht.

Erst in Unterzahl wachten die Hauptstädter auf und bemühten sich um den Ausgleich.

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