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Michael Lejan (l.) kam 2009 aus Wuppertal zum VfL Osnabrück © getty

Die Punkteteilung hilft weder dem VfL noch Karlsruhe entscheidend weiter. Beide Teams bleiben im Tabellenkeller stecken.

Osnabrück - Der Karlsruher SC kann auch unter Interimstrainer Markus Kauczinski nicht gewinnen.

Zum Abschluss des elften Spieltags der 2. Bundesliga kam der KSC im Kellerduell beim VfL Osnabrück zu einem schmeichelhaften 0:0. (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Für die Badener, die weiterhin Relegationsplatz 16 belegen, war es der zweite Punkt aus den letzten sieben Spielen.

Aufsteiger Osnabrück verpasste durch das torlose Remis einen wichtigen "Dreier" im Kampf gegen den Abstieg, blieb aber zumindest im 39. Spiel in Folge unter Flutlicht ungeschlagen und belegt weiter Rang 14.

VfL zu Beginn überlegen

12.400 Zuschauer an der Bremer Brücke sahen zu Beginn des ersten Durchgangs überlegene Gastgeber, die mutig nach vorne spielten und die verunsicherten Gäste unter Druck setzten, ihre Chancen durch Nicky Adler (10., 22.) und Niels Hansen (14.) jedoch nicht nutzen konnten.

Gegen Ende der kampfintensiven ersten Hälfte kam der KSC zwar besser ins Spiel, blieb offensiv jedoch zumeist harmlos.

Auch nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber den KSC in die eigene Hälfte, ließen weitere Chancen durch Benjamin Siegert (58.) und Hansen (60.) allerdings erneut ungenutzt.

Baumann bedingt zufrieden

Dementsprechend war VfL-Trainer Karsten Baumann nur mit der Anfangsphase zufrieden.

"Wir haben sehr gut angefangen und hatten Möglichkeiten. Dann haben wir das Spiel leider aus der Hand gegeben und der KSC war mit seinen Kontern gefährlich", sagte Baumann gegenüber SPORT1.

Zimmermann trifft den Pfosten

Der KSC hatte durch Matthias Zimmermann seine beste Chance. Der Abwehrspieler traf in der 74. Minute nur den Pfosten.

Kalsruhes Interimscoach Markus Kauczinski konnte mit dem Punktgewinn gut leben. Denn die Karlsruher konnten ihre vierte Niederlage in Folge verhindern.

"Es ist ein ganz wichtiger Auswärtspunkt. Nach 20 Minuten kamen wir in einen guten Rhythmus und konnte das Spiel offen gestalten", analysierte Kauczinski den Auftritt seines Teams.

Siegert sauer auf den Schiri

Ein Szene erhitzte im zweiten Durchgang die Gemüter.

Der eingewechselte Benjamin Siegert wurde von Karlsruhes Keeper Luis Robles attackiert und forderte einen Strafstoß. "Ich spiele den Ball und ertrifft mich ganz klar. Vielleicht mögen die Schiedsrichter den VfL nicht", sagte Siegert.

In der letzten Woche hatte es gegen Aachen ebenfalls eine strttige Szene mit Siegert gegeben. "Es ist schon bitter erneut nicht das Glück auf unserer Seite zu haben" meinte Baumann.

Björn Lindemann und Sebastian Tyrala waren die besten Akteure der Osnabrücker, während sich aufseiten der Gäste Sebastian Langkamp und Ole Schröder die Bestnoten verdienten.

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