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Benno Möhlmann übernahm letzte Woche den Trainerposten in Ingolstadt © imago

Der FC Ingolstadt verliert auch das erste Spiel unter dem neuen Trainer. Ein früher Elfmeter für Paderborn schockt die Gastgeber.

Ingolstadt - Der neue Trainer Benno Möhlmann hat dem FC Ingolstadt keinen sofortigen Erfolg gebracht.

Die Bayern unterlagen im Heimspiel gegen den FC Paderborn in einer schwachen Partie mit 1:2 (0:1) und bleiben mit nur vier Punkten abgeschlagen Tabellenletzter.

Markus Krösche (7.) brachte die Ostwestfalen mit einem Foulelfmeter früh in Führung. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Sören Brandy (88.) für Paderborn und Stefan Leitl (90.) für Ingolstadt sorgten für den Endstand.

Paderborn konnte damit die ersten Auswärtspunkte der Saison bejubeln und etablierte sich mit 16 Zählern im gesicherten Mittelfeld.

Möhlmann fordert "mehr Leidenschaft"

"Es muss noch mehr Wille und Leidenschaft bei uns kommen", kritisierte Möhlmann nach der Partie, "die Mannschaft hat noch nicht alles gezeigt, was man im Abstiegskampf zeigen muss."

Möhlmann hofft darauf, bis zur Winterpause den Abstand nach oben etwas zu verringern und dann eventuell die Mannschaft zu verstärken: "Fakt ist, dass wir jetzt noch nicht abgestiegen sind."

Krösche cool vom Punkt

Die Partie begann für die Gastgeber vor 5050 Zuschauern gleich mit einem Schock.

Nach einem ungeschickten Einsteigen von Marko Futacs im Strafraum gegen Florian Mohr entschied Schiedsrichter Tobias Welt auf Elfmeter. Krösche ließ sich die Chance auch im zweiten Anlauf nicht entgehen.

Der Strafstoß musste wiederholt werden, weil Krösche beim ersten Mal bereits ausgeführt hatte, ohne dass der Ball freigegeben war.

Ingolstadt von Gegentor geschockt

Von diesem schnellen Rückschlag erholten sich die Gastgeber in der ersten Halbzeit nicht mehr. Die Mannschaft kämpfte zwar, wirkte aber verunsichert, fand keine Bindung zueinander und war auch spielerisch schwach.

Paderborn verpasste es jedoch vor der Pause, aus dieser Schwäche noch mehr Kapital zu schlagen.

Typisches Kellerduell

Auch im zweiten Durchgang bot die Partie typischen Abstiegskampf mit zahlreichen technischen Fehlern, ungenauen Pässen und sichtbarer Nervosität.

Die Gäste standen weitgehend sicher in der Defensive und ließen nur wenige Chancen der einfallslosen Hausherren zu.

Nach vorne taten die Gäste selbst aber kaum noch etwas.

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