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Bernd Nehrig (M.) wird nach seinem Treffer zum 3:0 beglückwünscht. © imago

Fürth pirscht sich nach dem 4:0 in Paderborn wieder an die Aufstiegsplätze. Ein Doppelschlag nach der Pause entscheidet das Spiel.

Paderborn - Die SpVgg Greuther Fürth ist zurück in der Erfolgsspur.

Die Franken setzten sich am 13. Spieltag der 2. Bundesliga 4:0 (1:0) beim SC Paderborn durch und meldeten sich nach vier sieglosen Spielen wieder zurück im Aufstiegsrennen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Für Paderborn endete eine Serie von fünf Heimspielen ohne Niederlage.

Bernd Nehrig (45.+3) mit einem Foulelfmeter, Asen Karaslawow (48.), Sercan Sararer (49.) sowie Nicolai Müller (90.) trafen für Fürth.

Paderborn spielte 55 Minuten in Unterzahl, nachdem Christian Strohdiek wegen einer Notbremse gegen Müller die Rote Karte gesehen hatte (35.).

Fürths Trainer Mike Büskens war "mit dem Resultat und dem Spiel zufrieden".

Müller spricht von 12 Punkten

Deutlich offensiver formulierte der überragende Müller die Ansprüche der Spielvereinigung: "Bis zur Winterpause sind noch zwölf Punkte zu vergeben. Die können wir alle holen."

Vor 5876 Zuschauern in Paderborn erarbeiteten sich die Gäste früh ein Chancenplus.

Einen Kopfball von Leonhard Haas konnte SCP-Schlussmann Daniel Masuch parieren (22.), sechs Minuten später rettete bei einem Haas-Freistoß der Pfosten (28.).

Nach einem Befreiungsschlag holte Strohdiek den enteilenden Müller mit einem Trikotzupfer von den Beinen, Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Berlin zeigte dem Paderborner folgerichtig Rot.

Fürth drängte anschließend auf die Führung vor der Pause.

Masuch entschärfte einen Kopfball von Kingsley Onuegbu (45.+1), konnte aber Müller zwei Minuten später nur regelwidrig im Strafraum stoppen. Nehrig verwandelte den Elfmeter sicher.

Doppelschlag entscheidet die Begegnung

Mit einem Doppelschlag direkt nach der Pause entschied Fürth die Begegnung.

Zunächst köpfte Karaslawow nach einer Haas-Ecke ein, anschließend nutzte der eingwechselte Sararer eine zu kurze Rückgabe von Sören Gonther zum dritten Treffer für die Gäste.

Beste Spieler bei den Fürthern waren Müller und Onuegbu, bei Paderborn überzeugte lediglich Masuch.

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