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Der Vertrag von Duisburg Trainer Milan Sasic läuft am Saisonende aus © getty

Der MSV will gegen Cottbus seine makellose Heimserie ausbauen. Energie-Trainer Wollitz hofft hingegen auf ein Ausrufezeichen.

Von Jakob Gajdzik

München - In der MSV-Arena kommt es zu einem unerwarteten Spitzenspiel.

Dass Duisburg und Cottbus sich in der Nähe der Aufstiegsränge bewegen, hätten vor Saisonbeginn nicht viele getippt.

Nun haben die "Zebras" gegen Energie Cottbus (Mo., ab 20 Uhr im LIVETICKER und LIVE im TV auf SPORT1) die Chance, dem Verfolger auf fünf Punkte zu enteilen

Die Wollitz-Elf dagegen kann mit einem eigenen Sieg den MSV vom Relegationsplatz verdrängen.

Die Duisburger Mannschaft geht selbstbewusst an die Aufgabe gegen die Lausitzer ran. Die Heimbilanz ist mit sechs Siegen aus sechs Spielen bisher makellos.

Maierhofer will Serie nutzen

"Mit dem Schwung aus unserer Serie daheim wollen wir den nächsten Erfolg", demonstriert der österreichische Nationalstürmer Stefan Maierhofer den Glauben an die eigene Stärke.

Trainer Milan Sasic warnt trotz der Heimerfolge vor den Cottbussern: "Das wird ganz heiß in beide Richtungen. Vor der Saison hat Energie zu den Teams gezählt, die oben zu vermuten waren. Das haben sie bislang eindrucksvoll unter Beweis gestellt".

Dass sein Team so weit oben steht, war nach dem Umbruch vor der Saison nicht zu erwarten.

Vertrag von Sasic läuft aus

Ein großer Verdienst des 52-jährigen Kroaten, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft. Für Manager Bruno Hübner steht somit die Personalie Vertragsverlängerung mit dem Erfolgstrainer ganz oben auf der Agenda.

Ganz ähnlich ist die Situation in Cottbus, auch hier besitzt Trainer Claus-Dieter Wollitz nur ein bis 2011 gültiges Arbeitspapier. Präsident Ulrich Lepsch betonte zuletzt im "kicker", erst in der Winterpause Gespräche führen zu wollen.

Wollitz selbst will mit seiner Mannschaft die Heimserie des MSV beenden.

Wollitz will "Ausrufezeichen" setzen

" Das Ziel ist klar: Wir wollen auf keinen Fall verlieren und mindestens auf Tuchfühlung bleiben", sagte der 45-Jährige und spricht von einem "Ausrufezeichen", dass er mit seiner Mannschaft setzen möchte.

Energie ist seit drei Partien ungeschlagen und will in Duisburg den vierten Auswärtssieg unter Dach und Fach bringen. Toptorjäger Nils Petersen, bisher mit neun Saisontreffern auf dem Konto, soll in der Abwehr der "Zebras" für Unruhe sorgen.

Aufeinandertreffen der erfolgreichsten Sturmreihen

Mit einer öden Nullnummer ist in der Duisburger Arena jedenfalls nicht zu rechnen.

Duisburg und Cottbus haben mit jeweils 23 Treffern die meisten in der Liga erzielt und führen auch in Sachen Toren nach Standardsituationen die Liga an. Duisburg traf elf, Cottbus zwölf Mal nach ruhenden Bällen.

Die Bilanz der beiden Mannschaften spricht mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage für den MSV Duisburg. Vergangene Saison trennte man sich in Duisburg 2:2, in Cottbus siegte der MSV mit 1:0.

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