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VfL-Stürmer Mahir Saglik absolvierte in seiner Karriere bislang 40 Zweitligaspiele © imago

Bochum steht gegen Paderborn unter Siegzwang. Ein VfL-Stürmer spielt gegen seinen Ex-Verein. Der kämpft mit Personalsorgen.

München - Nach drei Niederlagen in den vergangenen vier Partien hinkt Absteiger VfL Bochum seinen Ansprüchen meilenweit hinterher.

Die jüngste 1:4-Heimpleite gegen den damaligen Tabellenletzten Ingolstadt brachte die Gemüter endgültig zum kochen.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Gegen den Tabellennachbarn SC Paderborn (ab 17.30 Uhr im LIVE-TICKER) braucht der VfL deshalb unbedingt einen Sieg - auch um Trainer Friedhelm Funkel ein wenig aus der Schusslinie zu nehmen.

Dass das jedoch kein Selbstläufer wird, weiß Trainer Friedhelm Funkel nur zu gut und verweist auf den Sieg der Ostwestfalen gegen Ligaprimus Hertha BSC.

"Sie sind in der Vorwärtsbewegung stark und beherrschen sowohl das Forechecking als auch das aus der Defensive heraus geführte Konterspiel", warnt der VfL-Coach.

Paderborn mit Problemen

Allerdings hat Paderborn nach zuvor zwei Siegen mit einem 0:4 im letzten Spiel gegen Greuther Fürth einen Dämpfer erlitten. Zudem sah Verteidiger Christian Strohdiek die rote Karte und fehlt im rewirpowerSTADION.

Neben Strohdiek und den länger verletzten Wemmer, Heithölter, Klotz und Krause, drohen in Bochum nun auch Florian Mohr und Enis Alushi auszufallen. Möglich, dass SCP-Coach Andre Schubert sogar sein System ändern muss.

Dass Bochum vor der Partie sogar einen Tabellenplatz unter den Ostwestfalen steht, spielt für den Trainer keine Rolle.

"Von der individuellen Qualität her zählt Bochum zu den Top-Mannschaften der Liga. Dies schlägt sich bislang punktemäßig aber nicht nieder", sagte der 39-Jährige.

[kaltura id="0_qdqnjgg6" class="full_size" title="Spitzenspiele in Liga zwei"]

Saglik gegen die alten Kollegen

Eine besondere Partie wird es für VfL-Stürmer Mahir Saglik. Der gebürtige Paderborner muss gegen seine alten Kollegen ran, für die er noch letzte Saison 15 Tore erzielte und neun Vorlagen gab.

Mit dem VfL wollte er den Aufstieg in Angriff nehmen - nun trifft er das Ex-Team zum Mittelfeld-Duell.

SPORT1 hat die weiteren Fakten zum 14. Spieltag:

FREITAG:

Arminia Bielefeld- Fortuna Düsseldorf:

Bielefeld hat von seinen jüngsten fünf Pflichtauftritten vier verloren.

Düsseldorf hat seine jüngsten drei Auswärtsbegegnungen ohne einen eigenen Treffer verloren.

Vorsaison: 1:1 und 2:3

FSV Frankfurt - VfL Osnabrück:

(alle Fr., ab 17.30 Uhr im LIVE-TICKER)

Frankfurt hat drei seiner letzen vier Heimspiele gewonnen. In den bislang drei Heimpartien gegen Osnabrück waren die Frankfurter immer siegreich.

Osnabrück hat seine jüngsten vier Auswärts-Auftritte verloren.

Hertha BSC Berlin - MSV Duisburg:

Berlin ist zu Hause noch ungeschlagen, hat seine jüngsten drei Heimspiele gewonnen. Duisburg ist zwar seit drei Spielen ungeschlagen, spielte aber zweimal Remis.

In jedem seiner bislang sechs Auswärtsauftritte kassierte der MSV mindestens ein Gegentor.

Alemannia Aachen - FC Augsburg:

(beide Sa., ab 12.30 im LIVE-TICKER)

Aachen konnte in den jüngsten drei Begegnungen nur einen Zähler einfahren.

Augsburg ist inklusive DFB-Pokal bereits seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen. Der FCA hat bislang alle fünf Begegnungen in Aachen verloren.

Vorsaison: 4:0 und 1:0

Energie Cottbus - Erzgebirge Aue

Cottbus ist seit fünf Pflichtspiele ungeschlagen. Die Lausitzer haben ihre drei bisherigen Zweitliga-Heimauftritte gegen Aue gewonnen.

Aue, gemeinsam mit Hertha BSC mit neun Gegentreffern die beste Abwehr der Liga, ist seit zehn Spielen ungeschlagen.

Karlsruher SC - Rot Weiß Oberhausen

Beim KSC, der bereits seit neun Partien sieglos ist, soll der neue Trainer Uwe Rapolder den Abstieg verhindern.

Nach zuvor sechs Spielen ohne Sieg gelang RWO, das seine jüngsten vier Auswärtsbegegnungen verlor, zuletzt ein überzeugender 3:0-Erfolg gegen Bielefeld.

Vorsaison: 1:1 und 0:1

FC Ingolstadt - Union Berlin

(alle So., ab 13 Uhr im LIVE-TICKER)

Ingolstadt feierte beim jüngsten 4:1 in Bochum seinen zweiten Saison-Erfolg, den ersten unter dem neuen Trainer Benno Möhlmann.

Union hat von seinen jüngsten vier Auftritten drei gewonnen. In jedem ihrer bislang sieben Saisonauswärtsspiele kassierten die Berliner jeweils mindestens ein Gegentor.

MONTAG:

SpVgg Greuther Fürth- 1860 München:

(Mo., ab 19.45 Uhr LIVE im TVund im LIVE-TICKER)

Nach zuvor vier Spielen ohne Sieg gelang Fürth beim jüngsten 4:0 in Paderborn der höchste Saisonsieg. München ist in der Liga seit zehn Begegnungen ungeschlagen (fünf Siege, fünf Unentschieden).

Vorsaison: 1:2 und 1:3

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