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Stefan Leitl schoss das Siegtor für den FC Ingolstadt © imago

Der Kapitän sorgt mit seinem Treffer für den zweiten Ingolstädter Sieg in Folge und beschert Trainer Möhlmann einen Traumstart.

Ingolstadt - Stefan Leitl entwickelt sich zur Lebensversicherung für den FC Ingolstadt in der ZweitenLiga.

Im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Benno Möhlmann bescherte der Kapitän seiner Mannschaft nach einer Niederlage gegen den SC Paderborn und dem Sieg beim VfL Bochum nun den zweiten Erfolg hintereinander.

Beim 4:1 in Bochum hatte Leitl die Treffer zwei bis vier der Bayern erzielt, nun schoss er per Freistoß beim 1:0 (0:0) gegen Union Berlin das späte Tor des Tages (86.). (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Ich bezweifle, dass der Freistoß, der zum Tor führte, ein Freistoß war, deshalb war die Niederlage unglücklich", sagte Unions Trainer Uwe Neuhaus nach dem Spiel.

Neuhaus: "Ingolstadt hat mehr investiert"

Zugleich wollte er allerdings nicht verhehlen, dass der Sieg für die Ingolstädter "verdient" war: "Sie haben mehr investiert als wir."

Die Gastgeber hatten vor 5500 Zuschauern freilich schon zuvor große Chancen, einen ersten Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen - auch Leitl.

Glänzender Höttecke

Nach gutem Beginn boten sich dem Aufsteiger in der Viertelstunde vor der Pause beste Einschussmöglichkeiten. Unions Torhüter Marcel Höttecke reagierte glänzend gegen Leitl (29.) und lenkte später mit einer bemerkenswerten Fußabwehr einen Schuss von Moritz Hartmann an den Pfosten (42.).

Dazwischen hatten die Gäste Glück, dass eine Flanke von Tobias Fink nur am Pfosten landete (37.).

Benyamina im Pech

Als die Begegnung in der zweiten Halbzeit etwas ausgeglichener wurde, stand auch Union zweimal vor dem Führungstreffer. Karim Benyamina köpfte allerdings nach einem Eckball zunächst an die Latte des Ingolstädter Tores (55.), später traf er dann bei einem Konter lediglich den Pfosten (75.).

Tückischer Siegtreffer

Beinahe im Gegenzug verhinderte erneut Höttecke einen Rückstand bei einem Schuss von Leitl (77.) - beim tückischen Freistoß, der an Freund und Feind vorbei ins Tor flog, hatte er keine Chance.

Neben Leitl konnten beim FC Ingolstadt Markus Karl und Malte Metzelder überzeugen. Stark bei Union spielten neben Schlussmann Höttecke die beiden Abwehrspieler Daniel Göhlert und Christian Stuff.

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