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Kingsley Onuegbu kam vor dieser Saison ablösefrei aus Braunschweig nach Fürth © getty

Die Gastgeber halten mit dem Sieg Anschluss an die Spitzengruppe. 1860 bleibt letztendlich zu harmlos, um einen Punkt zu holen.

Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth hat Kontakt zu den Aufstiegsplätzen gehalten und dem TSV 1860 München die erste Niederlage seit dem dritten Spieltag beigebracht.

Zum Abschluss des 14. Spieltages gewannen die Franken das Derby verdient mit 1:0 (1:0) und liegen damit nur drei Punkte hinter Rang zwei zurück. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Kingsley Onuegbu (27.) erzielte das entscheidende Tor gegen die "Löwen", die weiterhin Achter sind.

Frühe Entscheidung

Vor 6870 Zuschauern im Fürther Ronhof fanden beide Mannschaften bei schwierigen Verhälnissen auf dem teils schneebedeckten tiefen Geläuf nur schwer ins Spiel.

Schon mit der ersten Torchance gingen die Gastgeber in Führung, als sich Angreifer Onuegbu nach Kopfballvorlage von Leonhard Haas im Strafraum grenzwertig durchsetzte und sein viertes Saisontor erzielte.

Fürth-Coach Mike Büskens machte seinem Team im Anschluss ein großes Komliment.

"Wir haben uns viele Chancen erarbeitet. Die Truppe hat kämpferisch überzeugt und auf diesem Boden auch versucht spielerische Elemente einzubauen. Davor ziehe ich den Hut", lobte Büskens bei SPORT1.

Müller trifft zweimal den Pfosten

Nur drei Minuten später verpasste Nicolai Müller das 2:0, als er aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf (33.).

Auch nach der Pause hatten die Greuther mehr vom Spiel und erneut stand Müller im Mittelpunkt.

Zunächst scheiterte der Mittelfeldspieler zum zweiten Mal am Pfosten (52.), kurz darauf setzte er frei vor "Löwen"-Keeper Gabor Kiraly den Ball am Tor vorbei (54.).

Maurer sauer auf Schiri

Die zuletzt zehn Mal in Folge ungeschlagenen Münchner blieben bei ihrer dritten Saison-Niederlage insgesamt zu harmlos.

Gäste-Trainer Reiner Maurer kritisierte indes den Schiedsrichter.

"Der Schiedsrichter hat zu Beginn sieben, acht Freistöße gegen uns gepfiffen und ständig nur an uns Karten verteilt. Das war nicht korrekt", sagte Maurer.

Beste Spieler bei den Fürthern waren Torschütze Onuegbu, Haas und Stephan Fürstner, bei 1860 überzeugten Kiraly und Aleksandar Ignjovski.

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