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Sascha Mölders (r.) erzielt gegen Duisburg seinen achten Saisontreffer für Frankfurt © imago

Gegen den FSV kassieren die "Zebras" ihre erste Heimniederlage. Besonders bitter: Zwei frühere Duisburger drehen die Partie.

Duisburg - Zwei ehemalige "Zebras" haben dem MSV Duisburg den Sprung an die Tabellenspitze der Zweiten Liga verwehrt.

Gegen den FSV Frankfurt kassierte der MSV mit 1:3 (1:2) die erste Heimniederlage der Saison. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Hessen mischen mit einem Punkt Rückstand auf Duisburg plötzlich selbst im Aufstiegsrennen mit.

Die ersten Tore für den nun viertplatzierten FSV erzielten der frühere MSV-Kapitän Björn Schlicke (37.) und Torjäger Sascha Mölders (41.), der ebenfalls schon beim MSV unter Vertrag stand.

Sasic ist sauer

Für den Schlusspunkt sorgte Mike Wunderlich (85.), Stefan Maierhofer hatte die Meidericher mit seinem sechsten Saisontor in Führung gebracht (26.).

MSV-Trainer Milan Sasic war wütend auf Schiedsrichter Christian Schößling, der den Duisburgern einen klaren Elfmeter verweigerte.

"Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden", sagte Sasic: "Aber ich muss mich beherrschen, nicht die Leistung des Schiedsrichters zu kommentieren. Die Bilder sprechen eine deutliche Sprache."

Dietz: "Sensationelle" erste Hälfte

Nur etwa 10.127 Zuschauer sahen nach Angaben der MSV-Ikone Bernard Dietz eine "sensationelle" erste Halbzeit.

Die Gastgeber schienen dabei nach Maierhofers Kopfballtor auf dem besten Weg zur Tabellenführung.

Innerhalb von nur fünf Minuten drehten die Frankfurter dann aber die Partie.

Mölders wie ein Goalgetter

Erst war Schlicke nach einem Querschläger mit einem sehenswerten Linksschuss von der Strafraumgrenze erfolgreich, dann legte Mölders in Torjägermanier mit seinem achten Saisontor nach.

Im zweiten Durchgang machte der MSV mächtig Druck, die Frankfurter verteidigten dagegen mit großem Einsatz und kamen durch Wunderlich sogar zum dritten Tor.

Beste Spieler des MSV waren der erneut starke Julian Koch und Maierhofer. Bei den Gästen überzeugten vor allem Torhüter Patrick Klandt und Momar N'Diaye.

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