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Thomas Stehle erzielte das Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 © getty

Alemannia Aachen siegt in Oberhausen. Die Gastgeber müssen sich zudem über eine Rote Karte ärgern.

Oberhausen - Rot-Weiß Oberhausen rutscht in der Zweiten Liga immer tiefer in den Tabellenkeller.

Durch das 1:2 (0:1) gegen Alemannia Aachen kassierten die "Kleeblätter" die siebte Niederlage in den vergangenen neun Spielen.

Der Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz könnte nach dem kompletten Spieltag bis auf einen Punkt schmilzen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die bis dahin punktgleichen Aachener gewannen nach einem sieglosen November dagegen gleich das erste Spiel im Dezember und verbesserten sich durch den zweiten Auswärtserfolg der Saison vorübergehend auf Rang neun.

Arslan und Stehle treffen

Die Tore für den Pokal-Achtelfinalisten erzielten der frühere Hamburger Tolgay Arslan (45.) und Thomas Stehle (50.), RWO verkürzte noch durch Moses Lamidi (55.).

Oberhausens Mike Terranova sah wegen groben Foulspiels in der Nachspielzeit noch die Rote Karte.

"Wir gehen auf dem Zahnfleisch"

"Wir gehen zur Zeit auf dem Zahnfleisch, weil uns viele Spieler weggebrochen sind", sagte RWO-Keeper Sören Pirson.

Trainer Hans-Günter Bruns machte sich ebenfalls Sorgen um sein Team. "Diesmal hat die Mannschafte erstmals Nerven gezeigt", sagte Bruns: "Wir haben gesehen, dass Aachen Fußball spielen kann und da sind wir nervös geworden."

Vor 4391 Zuschauern im Niederrheinstadion war beiden Teams bei allem Engagement zunächst die Verunsicherung nach den erfolglosen letzten Wochen anzumerken.

Die Gäste taten etwas mehr für die Offensive und wurden Sekunden vor dem Pausenpfiff dann auch belohnt: Nach einem schönen Zuspiel von Timo Achenbach ließ sich Arslan die Chance nicht entgehen.

Offener Schlagabtausch

Nur kurz nach dem Wechsel köpfte Stehle nach einem Eckball von Zoltan Stieber zu seinem ersten Saisontor ein.

Lamidi brachte die Gastgeber kurz darauf jedoch ebenfalls nach einem Eckball wieder heran. Danach nahm die Partie an Fahrt auf, beide Teams kämpften mit offenem Visier.

Bei den Gastgebern überzeugten Benjamin Reichert und Lamidi, bei den Aachenern Aimen Demai und Arslan.

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