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Benjamin Lauth erzielte gegen Hertha BSC seinen siebten Saisontreffer © imago

Die Berliner verlieren bei 1860 München und rutschen in der Tabelle weiter ab. Der sehenswerte Siegtreffer fällt schon früh.

München - Die Talfahrt des angeschlagenen Top-Favoriten Hertha BSC Berlin hält an.

Nach nur einem Sieg aus den vorherigen vier Spielen verlor der Bundesliga-Absteiger auch bei 1860 München mit 0:1 (0:1).

Im engen Rennen um einen der begehrten ersten drei Tabellenplätze liegt Hertha nur noch auf Rang fünf.

Die zu Hause noch immer ungeschlagenen Löwen beendeten durch den Erfolg hingegen eine Serie von drei Spielen ohne Sieg in Folge und rangieren im oberen Tabellendrittel (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle).

Vor 23.600 Zuschauern sorgte Torjäger Benjamin Lauth schon nach elf Minuten für den Treffer des Tages.

Die Hertha verlor zudem in der 82. Minute Torwart Marco Sejna, der nach einem absichtlichen Handspiel außerhalb des Strafraums die Rote Karte sah.

Babbel weiter optimistisch

Mittelfeldspieler Fabian Lustenberger hütete in den letzten Minuten das Berliner Tor, da Trainer Markus Babbel bereits dreimal ausgewechselt hatte.

Der Hertha-Coach war enttäuscht, aber nicht pessimistisch: "Kämpferisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie war engagiert und hat ein gutes Spiel gemacht. Leider hat sie sich nicht belohnt. Aber wir müssen weiter so auftreten, nur so können wir den Weg aus der Krise schaffen. Die Mannschft lebt, sie ist nicht tot!"

Abwehrspieler Christian Lell entschuldigte sich: "Die Niederlage ist sehr bitter. Es tut mir Leid für die Fans."

Umstellung ohne Effizienz

Babbel, auf den Druck nun ansteigen wird, hatte seine Startformation im Vergleich zur 0:2-Heimniederlage am vorangegangenen Wochenende gegen den MSV Duisburg auf vier Positionen verändert.

Zudem stellte der Coach das System um und setzte neben einer Doppel-Sechs im defensiven Mittelfeld auf zwei Spitzen.

Adrian Ramos und Rob Friend konnten sich in der schwungvollen Anfangspahse allerdings nicht entscheidend in Szene setzen.

Stattdessen musste das Duo das achte Saisontor von Löwen-Stürmer Lauth mit ansehen.

Der Ex-Nationalspieler schloss eine schöne Einzelleistung mit einem Schuss aus rund 22 Metern erfolgreich ab.

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