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Die "Veilchen" stehen momentan mit zwei Punkten Vorsprung auf Platz eins © getty

Seine Erfolge kommen den FC Erzgebirge teuer zu stehen. Dennoch steht die Finanzierung dieser Saison nun auf soliden Füßen.

Aue - Fans und Verantwortliche des FC Erzgebirge Aue können durchatmen.

Die Finanzierung der laufenden Saison sowie die Auszahlung zusätzlicher Erfolgsprämien wegen des für den Aufsteiger nicht zu erwartenden sportlichen Höhenflugs ist gesichert.

"Wir haben dank des Engagements einiger Mitglieder des Aufsichtsrates die nötigen Gelder beschafft", sagte der 2. Vorsitzende Jens Stopp.

Zu den Gönnern soll auch die Sparkasse der Region gehören.

Laufende Saison ist abgesichert

Neben den Zusatzprämien an die Mannschaft musste der Sensations-Spitzenreiter erhebliche Nachbesserungen für den Erhalt der Lizenz durch den DFB zur laufenden Saison erfüllen.

In einer kurzfristig einberufenen Sitzung des Aufsichtsrates wurde die Finanzierung dieser Spielzeit aber komplett abgedeckt.

"Darin enthalten sind auch die Darlehen und Bürgschaften für die Erfüllung der Lizenzauflagen der DFL", hieß es in einer Pressemitteilung der "Veilchen".

"Etat war auf Erfolg nicht eingestellt"

Kurz zuvor hatte Präsident Bernd Keller erklärt, dass der Aufschwung bereits zu einer finanziellen Belastung werden würde.

"Unser Etat war auf den derzeitigen Erfolg nicht eingestellt", sagte der 66-Jährige.

Dennoch sei es "immer noch jeden Tag ein Genuss, sich die Tabelle anzuschauen".

"Wir schaffen das"

Bei einer Planung von 60 Punkten zum Ende der Saison hätte der FCE rund 500.000 Euro zusätzlich an Prämien zu zahlen.

"Wir schaffen das, da brennt nichts an", gab sich der Klubchef zuversichtlich.

Ursprünglich hatten die Verantwortlichen für diese Saison nur mit 40 Punkten kalkuliert, das Team von Trainer Rico Schmitt hat jetzt jedoch schon nach 15 Spielen 31 Zähler auf dem Konto.

"Völkerwanderung" zum Spitzenspiel

Finanziell drückt es die Sachsen derweil an allen Ecken und Enden. Der Etat des Vereins liegt bei lediglich vier Millionen Euro, rund 1,8 Millionen Euro Verbindlichkeiten belasten den Klub.

"Die Finanzierung ist gerettet. Jetzt geht es mit Volldampf nach Berlin", sagte Stopp vor dem Spitzenspiel am Sonntag beim Verfolger Hertha BSC.

Bis zu 10.000 Fans aus dem Erzgebirge wollen die Mannschaft dabei in die Hauptstadt begleiten.

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