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Dominic Peitz (r.) spielt seit Sommer 2009 für Union Berlin © getty

Cottbus und Union lassen im Stadion der Freundschaft alle Chancen aus. Vor allem Energie-Torjäger Nils Petersen hat kein Glück.

Cottbus - Die Achterbahnfahrt von Energie Cottbus geht weiter.

Nach dem 6:0-Sieg gegen Erzgebirge Aue und der 0:4-Pleite beim FC Augsburg musste sich Cottbus zum Abschluss des 16. Spieltages mit einem müden 0:0 gegen Union Berlin begnügen.

Während Energie mit 28 Punkte als Sechster etwas den Kontakt zur Spitzengruppe verloren hat, schwebt Union (16 Zähler) als 14. weiter in Abstiegsgefahr. (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

"Union hat uns mit Doppel-Libero und Manndeckung eine Aufgabe gestellt. Das habe ich so noch nie erlebt. Die Chancen, die wir hatten, hätten wir wegmachen müssen, das waren Hundertprozentige. Speziell der Kopfball von Petersen", sagte Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz.

Petersen vergibt die Großchance

Die Gäste erwischten vor 12.240 Zuschauern bei winterlichen Temeperaturen im Stadion der Freundschaft den besseren Start. Energie-Schlussmann Thorsten Kirschbaum musste in den ersten 180 Sekunden die Schüsse von Bernd Rauw und Christian Stuff spektakulär entschärfen.

Cottbus brauchte gut eine Viertelstunde, um erstmalig gefährlich vor dem Berliner Gehäuse aufzutauchen. Torjäger Nils Petersen scheiterte allerdings mit seinem Kopfball aus kurzer Distanz an Unions Schlussmann Jan Glinker (13.).

Ein Freistoß von Emil Jula verfehlte das Gäste-Tor nur knapp (21.). Anschließend verflachte die Begegnung zusehends, beide Teams ließen eine klare Linie vermissen.

Shao scheitert an der Latte

Für den ersten Aufreger nach der Halbzeitpause sorgte wieder Union Berlin. Die Cottbuser Hintermannschaft vertändelte den Ball, doch Dominic Peitz schoss aus zwölf Metern weit am Tor vorbei (53. ).

Auf der Gegenseite war es erneut Petersen, der an Glinker scheiterte (65.). Die letzte Chance des Spiels vergab der eingewechselte Jiayi Shao, als er einen Freistoß an die Querlatte (83.) setzte.

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