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Trainer "Pele" Wollitz wechselte 2009 vom VfL Osnabrück zu Energie Cottbus © getty

Der FC Energie muss in Oberhausen gewinnen, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. RWO steckt im Abstiegskampf.

Von Philipp Langer

München - Claus-Dieter Wollitz erinnert sich nur ungern an den letzten Gastauftritt der Lausitzer im Ruhrpott.

Im April diesen Jahres fuhr Energie als klarer Favorit nach Oberhausen - ging aber deutlich mit 1:4 unter.

"Ich habe den Spielern damals trotzdem drei Tage frei gegeben, da es besser war, einige von ihnen nicht zu sehen", erinnert sich Energie-Trainer "Pele" Wollitz.

Vor dem Gastspiel bei Rot-Weiß Oberhausen (So., ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER) will der 45-Jährige daher auch nichts von der Favoritenrolle wissen und glaubt, dass die Chancen "50:50" stehen.

Geht Energie die Puste aus?

Mit Recht, wenn man einen Blick auf die Statistik wirft: Bei ihren bislang fünf Partien in Oberhausen waren die Lausitzer zweimal erfolgreich (ein Unentschieden, zwei Niederlagen).

Zudem hat Cottbus nur einen seiner vergangenen fünf Auftritte gewonnen (DATENCENTER: Zweite Liga).

Ein Sieg für Energie ist also dringend Pflicht, um sich eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu erarbeiten.

Wollitz verlangt von seiner Elf daher eine "hohe Kampfbereitschaft", schließlich ist er überzeugt, dass "kleine Aktionen entscheidend sein werden."

Dabei kann der ehemalige Trainer von Ligakonkurrent VfL Osnabrück im Kampf um die drei Punkte wieder auf Marc Andre Kruska und Alexander Bittroff zurückgreifen, die ihre jeweiligen Sperren abgesessen haben.

Oberhausens Ziel heißt 21 Punkte

Sein Gegenüber, Oberhausens Trainer Hans-Günter Bruns, will sich mit einer ähnlichen Grundformation wie zuletzt in Fürth etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.

"Aber mit Sicherheit nicht so defensiv", versichert der RWO-Coach.

Vor Wochen hatten sich die "Kleeblätter" das Ziel gesetzt , bis zur Winterpause 20 Punkte auf dem Konto angesammelt zu haben.

Bei derzeit 18 Zählern muss gegen Energie demnach ein Sieg her.

Nur ein Sieg aus zehn Spielen

"Wir haben die Chance mit einem Sieg auf 21 Punkte zu kommen, das wäre dann eine Ausbeute, mit der man auf Grund unserer personellen Sorgen zufrieden sein muss", rechnet Bruns vor.

Aktuell trennen die "Kleeblätter" nur drei Punkte auf den ungeliebten Relegationtsplatz.

Nach dem Oberhausen in den letzten zehn Spielen nur einen Sieg feierte würde die Bruns-Elf mit einem Erfolg sicherlich entspannter in die Winterpause gehen können.

SPORT1 hat die weiteren Fakten zum 17. Spieltag:

Sonntag

(Alle Spiele ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER)

TSV 1860 München - SC Paderborn:

1860 ist in dieser Saison zuhause noch ungeschlagen (vier Siege, drei Unentschieden).

Die Münchner haben keines ihrer bislang vier Pflichtspiele gegen Paderborn verloren (zwei Siege, zwei Unentschieden).

Die seit vier Auftritten sieglosen Paderborner spielten zuletzt zweimal Unentschieden.

VfL Osnabrück - FC Ingolstadt

Osnabrück hat von seinen vergangenen sieben Spielen nur eines gewonnen, blieb aber in den jüngsten vier Heimpartien unbesiegt (zwei Siege, zwei Unentschieden).

Die seit vier Begegnungen unbezwungenen Ingolstädter haben in jedem ihrer letzten sieben Auftritte mindestens ein Tor erzielt.

Montag

(Ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Union Berlin - Karlsruher SC

Union blieb zuletzt dreimal in Folge sieg- und torlos.

Die Berliner konnten noch nie ein Pflichtspiel gegen Karlsruhe gewinnen (vier Unentschieden, vier Niederlagen).

Der KSC wartet in dieser Spielzeit noch auf seinen ersten Auswärtssieg.

Mit 21 Gegentoren stellt Karlsruhe zudem die schwächste Auswärts-Abwehr.

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