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Benjamin Auer wechselte 2008 vom VfL Bochum zu Alemannia Aachen © imago

Die Alemannia schlägt bei der Arminia kurz vor Schluss doppelt zu. Die Gastgeber stürzen weiter der Dritten Liga entgegen.

Bielefeld - Schlusslicht Arminia Bielefeld stehen trostlose Weihnachten bevor.

Beim unglücklichen 1:3 (1:1) gegen Alemannia Aachen mussten die Ostwestfalen ihre fünfte Niederlage in Serie hinnehmen und stürzen weiter iin Richtung Dritte Liga.

Benjamin Auer mit seinen Saisontoren Nummer acht und neun (4. und 90.) sowie Tolgay Arslan (86.) nach Bielefelds vorübergehendem Ausgleich durch Sebastian Heidinger (52.) besiegelten die schon siebte Heimpleite der Arminen, die am Tabellende weit abgeschlagen überwintern müssen. (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Aachen hingegen feierte durch seinen dritten Auswärtssieg eine gelungene Generalprobe für das Pokal-Achtelfinale am Mittwoch gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt und hat die obere Tabellenhälfte in Reichweite.

"Dreckige Punkte sind auch drei Punkte"

Arminia-Trainer Ewald Lienen verbreitete trotz der deprimierenden Situation Zuversicht: "Wenn wir so weiter spielen, haben wir trotz unseres großen Rückstands noch alle Chancen. Man hat gesehen, dass wir leider nicht die Qualität haben, Überlegenheit in Tore umzumünzen. Unverdienter kann eine Niederlage nicht sein", sagte der Ex-Profi.

Sein Aachener Kollege Peter Hyballa bestätigte Lienens Sicht teilweise. "Bielefeld hätte einen Punkt verdient gehabt. Dass wir nicht gut gespielt haben, ist noch geschmeichelt ausgsdrückt. Das war ein ganz schlechter Kick von uns. Das war ein Drecksspiel auf einem Drecksplatz, aber dreckige Punkte sind auch drei Punkte."

Arminia lange tonangebend

Die Alemannnen nutzten vor 8697 Zuschauern ihre frühe Führung nicht zur Übernahme der Spielkontrolle. Die Hausherren reagierten auch keineswegs geschockt, sondern zeigten Moral und gestalteten die Begegnung ausgeglichen.

Nach dem Seitenwechsel avancierten die Arminen zur eindeutig tonangebenden Mannschaft und kamen verdient zum Ausgleich. Zwar verflachte das Match im weiteren Verlauf, doch hatte Bielefeld weiterhin ein Übergewicht bei erfolgversprechenden Offensivaktionen.

In der Schlussphase verspielten die Platzherren den verdienten Punkt jedoch noch.

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