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Münchens Djordje Rakic (l.) setzt sich gegen Paderborns Christian Strohdiek durch © getty

Im letzten Spiel des Jahres kassiert 1860 München die erste Heimpleite. Die Entscheidung fällt nach einem umstrittenen Pfiff.

München - Mit der ersten Heimniederlage der Saison hat sich 1860 München für dieses Jahr von seinen Fans verabschiedet.

Die "Löwen" unterlagen am letzten Hinrunden-Spieltag der Zweiten Liga dem SC Paderborn mit 0:1 (0:1) und drohen die Spitzenplätze aus den Augen zu verlieren.

Die Ostwestfalen dagegen werden nach ihrem zweiten Auswärtssieg durch einen verwandelten Handelfmeter von Edmond Kapllani (22.) mit sechs Punkten Abstand zu den Abstiegsrängen überwintern.(DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

"Wir beginnen gut und bekommen für nichts einen Elfmeter. Danach hat meine Mannschaft den Faden verloren, da lagen die Nerven blank. Es prasselt derzeit viel ein auf die Mannschaft", sagte 1860-Trainer Reiner Maurer in Bezug auf die wirtschaftlichen Probleme des Klubs.

Entscheidender Elfmeter umstritten

Pfiffe der 13.600 Zuschauer begleiteten die "Löwen" in die Halbzeitpause, obwohl die Gastgeber das optisch überlegene Team waren.

Einzig die Defensive gab Grund zur Besorgnis, in der Offensive fehlte es an den zündenden Idee, um den Führungstreffer zu erzielen.

Ein umstrittener Elfmeter brachte die Münchner schließlich sogar in Rückstand. Kai Bülow hatte den Ball nach einer Flanke von Paderborns Philipp Heithölter mit der Hand berührt, Kapllani verwandelte sicher.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhte 1860 den Angriffsdruck, aber die erste große Chance wurde erst in der 59. Minute durch Benjamin Lauth registriert.

Lauth hat Pech

Acht Minuten später hatte Kapllani nach einem Konter den zweiten Paderborner Treffer zur Vorentscheidung auf dem Fuß.

Auf der Gegenseite hatte Lauth Pech, dass er während der Schlussoffensive mit einem Kopfball an Gäste-Torhüter Daniel Masuch scheiterte.

Bei den Münchnern konnte Torhüter Gabor Kiraly gefallen. Beste Spieler der Paderborner waren Sören Brandy und Enis Alushi.

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