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Metzelder (l.) erzielte gegen Osnabrück die Führung, Lindemann (r.) den Ausgleich © getty

Im Duell der Aufsteiger verpassen die Oberbayern durch den Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Osnabrück hingegen klettert nach oben.

Osnabrück - Im Duell der Aufsteiger hat es der FC Ingolstadt verpasst, zum Hinrunden-Ende den Abstiegsplatz 17 zu verlassen (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle).

Trotz besserer Spielanlage und der Mehrzahl von Torchancen verloren die Bayern beim Tabellennachbarn VfL Osnabrück vor 8.500 Zuschauern an der Bremer Brücke 1:2 (1:0) und blieben nach vier Spielen in Serie ohne Niederlage erstmals wieder ohne Punkte.

Metzelder bringt Gäste in Front

Den Führungstreffer für Ingolstadt erzielte Malte Metzelder.

Der Mittelfeldspieler sprang in der 40. Minute nach einem Eckball von Stefan Leitl höher als sein Gegenspieler Henrich Bencik und drückte den Ball per Kopf aus sechs Metern über die Linie.

Dieses Tor hatte sich abgezeichnet, denn schon in der Anfangsphase erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann Feldvorteile und hatte Pech, dass Fabian Gerber in der 18. Minute mit einer sehenswerten Direktabnahme nur den linken Torpfosten traf.

Osnabrücks Drängen wird belohnt

Nach dem Seitenwechsel drängten die Norddeutschen mit aller Macht in die Offensive und wurden dafür in der 65. Minute belohnt.

Mittelfeldspieler Björn Lindemann überwand Ingolstadts Torhüter mit einem abgefälschten Schuss aus 28 Metern Entfernung.

Bencik sichert schmeichelhaften Sieg

Acht Minuten später war der Slowake Bencik mit einem Schuss aus der Drehung erfolgreich und sicherte einen insgesamt schmeichelhaften "Dreier" für Osnabrück.

Das sah Karsten Baumann allerdings anders. "Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gesteigert und deshalb verdient gewonnen", sagte der Coach.

Sein Kollege Benno Möhlmann setzte alle Hoffnungen auf die Rückrunde: "Wenn wir da noch ein Stück besser werden, haben wir noch alle Chancen. Vielleicht sind aber auch neue Spieler vonnöten."

Im Team von Coach Karsten Baumann, ohne vier Stammspieler angetreten, verdienten sich Bencik und Lindemann die Bestnoten. Andreas Buchner und Leitl waren die stärksten Akteure bei Ingolstadt.

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