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Nach zwei Remis in Serie gelang den Fürther wieder ein Dreier © imago

Lange Zeit sah Duisburg wie der sichere Sieg in Fürth aus, doch in einer spannenden Schlussviertelstunde drehten die Gastgeber die Partie.

Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth hat mit einem Kraftakt den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen hergestellt.

Die Franken bogen einen 1:3-Rückstand gegen den MSV Duisburg in der Schlussviertelstunde noch zu einem 4:3 (1:2)-Erfolg um.

Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann liegt nun mit 22 Punkten auf Tabellenplatz vier mit nur einem Zähler Rückstand auf den Relegationsrang.

Sahan trifft zweimal

Sami Allagui (Spielerporträt) (4.) hatte die Gastgeber vor 6200 Zuschauern zwar früh in Führung gebracht, doch Duisburg konterte schnell.

Cedric Makiadi (17.) und Olcay Sahan (45.) wendeten das Blatt noch vor der Pause.

Sahan (54.) sorgte auch für das 3:1, nachdem nur eine Minute zuvor Mihai Tararache mit einem extrem schwach geschossenenen Foulelfmeter am Fürther Torwart Stephan Loboue gescheitert war.

"Wir waren uns bei der 3:1-Führung zu sicher, dass wir das Ding nach Hause bringen und dafür wurden wir am Ende bestraft", so der Duisburger Kapitän Ivica Grlic (Spielerporträt) nach der Partie.

Umstrittener Elfmeter

In der Tat warfen die Gastgeber in der Folgezeit alles nach vorne und wurden belohnt. Ivo Ivicevic (75.) und Aleksandar Kotuljac (78.) sorgten mit einem Doppelpack zunächst für den Ausgleich.

Bernd Nehrig traf schließlich mit einem umstrittenen Handelfmeter (86.) sogar zum Sieg.

Dementsprechend zufrieden mit der Schlussphase war auch der Trainer der "Kleeblätter".

"In den letzten 25 Minuten haben wir unsere Qualitäten beeindruckend gezeigt", sagte Benno Möhlmann.

Bei den Gastgebern ragte Thomas Wörle heraus. Der MSV hatte in Torwart Marcel Herzog und Sahan ihre besten Akteure.

Neururer neuer MSV-Coach?

Auf der Duisburger Bank hatte eine Woche nach der Entlassung von Trainer Rudi Bommer dessen bisheriger Assistent Heiko Scholz Platz genommen. Nachfolger von Bommer wird aller Voraussicht nach Peter Neururer.

Duisburg wäre seine zwölfte Station im deutschen Profi-Fußball.

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