vergrößernverkleinern
U19-Europameister Ömer Toprak kommt aus der Jugend des SC Freiburg © getty

Die Frankfurter kämpfen aufopferungsvoll und verlieren am Ende doch gegen Freiburg. Schiedsrichter Fritz verhängt zwei Elfmeter.

Frankfurt/Main - Im Kampf um die Rückkehr in die Bundesliga hat der SC Freiburg einen Pflichtsieg eingefahren und hält Anschluss zu Spitzenreiter FSV Mainz 05.

Die Breisgauer gewannen beim Tabellenschlusslicht FSV Frankfurt mit 1:0 (1:0) und haben weiterhin zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter FSV Mainz 05.

U19-Europameister Ömer Toprak (44.) und Daniel Schwaab (81.) besiegelte bei einem Gegentreffer von Georgios Theodoridis (77., Foulelfmeter) den verdienten Erfolg der Freiburger.

Die seit nunmehr acht Partien sieglosen Hessen verlieren indes nach der siebten Saisonpleite immer mehr den Anschluss zum rettenden Ufer.

Frankfurt offensiv harmlos

Vor 5207 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena waren die Freiburger (Teamseite) von Beginn an das überlegene Team.

Dagegen konnte der FSV vor allen Dingen in der Offensive erneut kaum Akzente setzen. Die Gäste fanden Mitte der ersten Halbzeit immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich in der Folge einige Chancen.

Nach einem Freistoß von Daniel Schwaab köpfte Kevin Schlitte an die Oberkante der Latte des FSV-Gehäuses (37.).

Nur fünf Minuten später hatte Suat Türker nach einem Freistoß von Mohamadou Idrissou die Führung auf dem Kopf. Diese besorgte dann Toprak, der mit einem Schuss aus sieben Metern Frankfurts Keeper Patric Klandt keine Chance ließ.

Steigerung nach Ausgleich

Auch nach dem Wechsel fanden die Hessen lange kein Mittel gegen die massierte Deckung der Freiburger.

Heiko Butscher (54.) und der Ex-Offenbacher Türker (63.) hätten die Führung noch erhöhen können. Die bis dato beste FSV-Chance vergab der eingewechselte Oualid Mokhtari (73.), ehe Theodoridis per Elfmeter traf.

Nach dem Ausgleich wurde der FSV stärker, so dass auch Trainer Tomas Oral der Niederlage positive Aspekte abgewinnen konnte: "Ich muss unserem Team ein Riesenkompliment machen. Es hat Leidenschaft gezeigt."

Elfmeter sorgen für Endstand

Vier Minuten nach dem Ausgleich zeigte Schiedsrichter Fritz aber auch auf der Gegenseite auf den Punkt, nachdem Torhüter Klandt den kurz zuvor ins Spiel gekommenen Bechmann (Spielerporträt) fällte. Schwaab ließ sich diese Chance nicht nehmen und brachte die Breisgauer wieder in Front.

"Mit dem Ausgleichstor haben wir die Kontrolle verloren. Das Spiel drohte zu kippen, aber ich bin froh, dass sich die Einwechselspieler nochmal voll ins Zeug gelegt haben", kommentierte der Freiburger Coach Robin Dutt nach dem Spiel.

Bei Frankfurt konnten mit Abstrichen Abwehrspieler Stefan Hickl und Angelo Barletta gefallen. Roprak und Idrissou gefielen beim Ex-Bundesligisten.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel