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Union-Keeper Jan Glinker (l.) schnappt sich den Ball vor Aachens Benjamin Auer © getty

Der Pokalschreck verpasst in Berlin den Sprung in die obere Tabellenhälfte. Union dominiert die Partie gegen die schwache Alemannia.

Berlin - Alemannia Aachen hat die Pokal-Euphorie der Winterpause nicht in den grauen Alltag der Zweiten Liga übertragen können.

Die Grenzländer gingen zum Rückrunden-Auftakt bei Union Berlin durch ein 1:2 (0:1) nach zuvor drei Punktspielen ohne Niederlage wieder als Verlierer vom Platz und verpassten damit den Sprung in die obere Tabellenhälfte.(DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Unmittelbar hinter der Alemannia, die kurz vor Weihnachten Eintracht Frankfurt aus dem DFB-Pokal geworfen hatte und nun auf Bayern München trifft, rückte Berlin auf den elften Platz vor und vergrößerte damit sein Polster auf die Abstiegszone.

"Wir wollten kompakt stehen, doch das ist uns nicht gelungen. Die Berliner waren immer wieder einen Schritt schneller", analysierte Aachens Trainer Peter Hyballa die wichtigsten Günde für den Fehlstart seines Teams in die zweite Saisonhälfte.

Thomik und Mosquera treffen

Die "Eisernen" siegten dank des ersten Saisontreffers von Paul Thomik (21.) sowie das dritte Saisontor von John Jairo Mosquera (63.) bei einem Gegentreffer von Marco Höger (90., Foulelfmeter).

Union hatte vor 12.347 Zuschauern deutlich mehr Spielanteile.

Schwache Vorstellung der Alemannia

Aachen hingegen ließ Tempo und Elan, die das Team von Peter Hyballa in der Hinrunde auch bei den zuvor zwei Auswärtssiegen in Serie ausgezeichnet hatten, vermissen und bot eine insgesamt enttäuschende Vorstellung.

So blieben auch vereinzelte Unsicherheiten der Platzherren im Abwehrverhalten ungestraft.

Neuhaus lobt sein Team

Die Berliner verdienten sich aufgrund ihrer besonnenen Spielweise und durchschlagskräftigeren Offensivbemühungen den Erfolg und ein Lob ihres Trainers Uwe Neuhaus: "Vor allem in der ersten Halbzeit war das eine beeindruckende Leistung meiner Mannschaft."

Beste Berliner waren Torschütze Thomik sowie Christian Stuff.

In Aachens Mannschaft überzeugte lediglich Schlussmann David Hohs, der besonders vor der Pause zunächst noch einen höheren Rückstand verhinderte.

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