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Pierre Le Beau absolvierte in dieser Saison bislang 15 Zweitliga-Spiele für Aue © imago

In einem kampfbetonten Spiel setzt sich der FC Erzgebirge knapp gegen Paderborn durch. Das Siegtor fällt erst spät.

Aue - Der FC Erzgebirge Aue hat den Sprung auf den Aufstiegs-Relegationsplatz geschafft.

Die Sachsen erkämpften sich zum Abschluss des 18. Spieltages ein 1:0 (0:0) gegen den SC Paderborn und stellten damit ihre Heimstärke erneut unter Beweis.

Im achten Heimspiel holte der Aufsteiger bereits den siebten Sieg, ein Mal gab es eine Punkteteilung.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Entscheidung fiel vier Minuten vor Schluss, als Pierre Le Beau aus kurzer Entfernung abstaubte.

Wenige Highlights

Zuvor hatte der Paderborner Christian Strohdiek den Ball mit dem Rücken an den Pfosten gelenkt, den ersten Abpraller konnte Gäste-Keeper Daniel Masuch noch gegen Jan Hochscheidt abwehren, ehe der aufgerückte Rechtsverteidiger dann zuschlug.

Ansonsten sahen die 8050 Zuschauer ein Spiel ohne großen Unterhaltungswert. Kampf und Krampf bestimmten die Partie, Torchancen blieben Mangelware.

Erst in der Schlussphase vermochten die Gastgeber an ihre guten Leistungen vor der Winterpause anzuknüpfen.

Curri scheitert am Keeper

Dabei hatte Skerdilaid Curri per Kopf eine große Chance, doch Masuch parierte glänzend (70.).

"Das Spiel hat beide Mannschaften enorme Kraft gekostet. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr viel nach vorne investiert, den Abschluss aber nicht genügend gesucht", sagte FCE-Coach Rico Schmitt.

"Aufgrund der Chancen, die wir in der zweiten Halbzeit hatten, war das unter dem Strich kein glücklicher, sondern ein verdienter Sieg. Wir haben es erzwungen und waren in dem einen Moment durch Le Beau wacher", zeigte sich der 42-Jährige zufrieden.

Die Ostwestfalen befinden sich dagegen weiter in Abstiegsgefahr. Der Vorsprung auf den Tabellen-16. beträgt nur vier Zähler.

"Bitter für die Mannschaft"

"Nachdem schon am Ende des Hinspiels ein glücklicher Sieg für Aue stand, war das auch heute leider so", meinte Trainer Andre Schubert.

"Das ist sehr bitter für die Mannschaft, weil wir gerade in der zweiten Halbzeit die ein oder andere Möglichkeit hatten, allerdings auch Aue immer wieder gefährlich war", haderte der 39-Jährige. "Irgendwo war es für mich ein Spiel, das ein Unentschieden verdient gehabt hätte."

Das Spiel war ursprünglich für Freitag angesetzt gewesen, doch die starken Regenfälle hatten eine Absage erzwungen.

Aue ist ohnehin schon ein Spiel in Rückstand, im vergangenen Jahr war bereits das Heimspiel gegen den FSV Frankfurt abgesagt worden.

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