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Kevin Volland erzielte in seinem ersten Spiel von Beginn an gleich ein Tor © getty

Erstmals nach 42 Abendspielen verlässt der VfL die Osnatel-Arena als Verlierer. "Oldie" Kiraly avanciert zum Löwen-Matchwinner.

Osnabrück - Die beeindruckende Flutlicht-Serie des VfL Osnabrück hat nach knapp sechs Jahren ein Ende gefunden.

Die Gastgeber mussten im ersten Heimspiel des neuen Jahres ein 0:1 (0:0) gegen 1860 München hinnehmen und kann schon am Sonntag auf einen Abstiegsplatz abrutschen.

Kevin Volland (55.) sorgte für den achten Saisonsieg der "Löwen", die als Neunter weiter einen Mittelfeldplatz belegen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Ich bin stolz auf die Einstellung. Das war eine super Moral, auch wenn wir zum Schluss Glück hatten", sagte Löwen-Trainer Reiner Mauer.

Baumann enttäuscht

Sein Gegenüber Karsten Baumann war dagegen nach der ersten Heimniederlage unter Flutlicht seit dem 1. April 2005 enttäuscht:

"Wir machen hinten einen Fehler und schon ist das Spiel gelaufen." Der VfL hatte zuletzt am 1. April 2005 ein Flutlichtspiel im eigenen Stadion verloren und zuletzt 42 Abendpartien in Serie nicht mehr verloren.

Kiraly pariert stark

Nach der Führung durch Volland, der sein Startelf-Debüt gab und den ersten Treffer als Profi erzielte, drängten die Osnabrücker auf den Ausgleich, scheiterten aber immer wieder am glänzend aufgelegten "Löwen"-Schlussmann Gabor Kiraly.

Bis zum Schlusspfiff kämpfte die Mannschaft von Trainer Karsten Baumann aufopferungsvoll, aber ohne Erfolg.

Rot für Siegert

Neben dem Spiel verlor der VfL, der zum Rückrundenauftakt ein 1:4 beim MSV Duisburg kassiert hatte, auch Benjamin Siegert, der nach einer Notbremse (90.) die Rote Karte sah.

Bei den Gastgebern verdienten sich Sebastian Tyrala und Angelo Barletta die Bestnoten. Kiraly und Antonio Rukavina waren die besten Akteure der Sechziger.

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