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Kruska (2. v. r.) traf per Elfer zum 1:0, verschoss aber beim Stand von 1:1 © imago

Energie kommt dank dreier Strafstöße zum Erfolg über Bielefeld. Von Arminias angekündigter größter Aufholjagd ist wenig zu sehen.

Cottbus - Zwei verwandelte Elfmeter haben Energie Cottbus im Aufstiegsrennen wieder in die Spur gebracht.

Eine Woche nach dem 1:3 bei Fortuna Düsseldorf gewannen die Lausitzer ein kurioses Spiel gegen das weit abgeschlagene Schlusslicht Arminia Bielefeld 2:1 (1:0) und sind damit punktgleich mit dem MSV Duisburg, der den Relegationsplatz belegt (beide 34).

Für die Arminia, die 2009 noch in der Bundesliga spielte, gehen dagegen langsam die Lichter aus: Das Team von Trainer Ewald Lienen hat in 19 Spielen nur acht Punkte geholt, der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt schon zehn Zähler.

Kruska verschießt Elfer

Den Spielverlauf bestimmten vor 8.100 Zuschauern drei berechtigte Elfmeter. Marc-Andre Kruska (12.) verwandelte zunächst sicher zum 1:0, verschoss aber nach dem Ausgleich durch Markus Bollmann (62.) den zweiten Strafstoß.

In der 79. Minute ging daher Nils Petersen zum Punkt und erzielte seinen 13. Saisontreffer zum Sieg. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Kaum Chancen von Bielefeld

Wieder einmal war der Angriff der Ostwestfalen kaum seinen Namen wert. Christian Müller (43.) hatte die einzige gute Chance in der ersten Halbzeit, schlenzte den Ball aber an die Querlatte.

Ansonsten hatte Cottbus die Gäste im Griff und musste gar nicht alles geben, um in einem schwachen Spiel meistens zu dominieren.

Bollmann trifft, verschuldet Elfer und fliegt

Das 1:1 allerdings war ein Weckruf, nach dem Energie den Erfolg mit viel Druck erzwang.

Der Bielefelder Torschütze Bollmann verschuldete den letzten Elfmeter und sah Gelb-Rot (78.).

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