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Benjamin Lauth erzielt gegen Duisburg seinen zehnten Saisontreffer © imago

Weil ein ehemaliger 1860-Profi trifft, müssen sich die Münchener mit einem Remis begnügen. Dabei sind Chancen nicht Mangelware.

München - Drei Tage nach dem Pokal-Coup gegen den Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern hat der MSV Duisburg im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga einen Rückschlag hinnehmen müssen.

Die Mannschaft von Trainer Milan Sasic kam bei 1860 München nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und büßte damit wertvollen Boden im Ringen um die vorderen Plätze ein.

Benjamin Lauth hatte die Löwen mit seinem zehnten Saisontor in Führung geschossen (42.). Der kurz zuvor eingewechselte Ex-Sechziger Manuel Schäffler glich mit seinem ersten Saisontor spät aus (86.).(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

In einer weitestgehend unansehnlichen ersten Halbzeit hatte Olcay Sahan vor 15.000 Zuschauern für den MSV mit einem Schlenzer neben das Tor die erste Gelegenheit (18.).

Lauth trifft aus elf Metern

Stefan Buck scheiterte kurz darauf mit einem Freistoß am Duisburger Torhüter David Yelldell.

Dann passierte lange nichts, ehe Lauth seinem Kollegen Kevin Volland den Ball vom Fuß nahm und aus elf Metern vollstreckte. Yelldell war noch dran, der Schuss aber zu hart.

"Uns fehlt die gedankliche Schnelligkeit, die geistige Frische - und mit Ivica Banovic ein wichtiger Spieler", klagte Duisburgs Sportdirektor Bruno Hübner in der Pause.

Banovic musste wegen muskulärer Probleme passen, für ihn war Ivica Grlic ins Team gerückt.

Trio vergibt Chancen

Dem MSV fehlte so Kreativität, aber auch im kämpferischen Bereich war die Mannschaft nach dem starken Auftritt gegen den FCK nicht wiederzuerkennen.

Tarik Camdal nach einem Solo, Aleksandar Ignjovski und Djordje Rakic hätten sogar noch erhöhen müssen, verfehlten aber das Tor. Das rächte sich, als Schäffler zuschlug.

1860-Sportdirektor Miroslav Stevic kündigte am Rande der Begegnung weitere Spielerverkäufe an. So steht der Wechsel von Verteidiger Mathieu Beda zum FC Zürich unmittelbar bevor.

Duisburg will noch einen Stürmer

Auch Camdal (Besiktas Istanbul) und Mate Ghivinianidse könnten den Klub noch vor Ende der Wechselfrist am Montag verlassen, bei Emanuel Biancucchi ist eine Ausleihe zum FC Cesena im Gespräch.

Der MSV will nach Aussage von Hübner "gerne noch einen Stürmer holen".

Aufseiten der Löwen verdienten sich Lauth und Dominik Stahl die besten Noten. Die Zebras hatten in Julian Koch und Olivier Veigneau ihre Besten.

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