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Sören Brandy wechselte 2008 von Rot-Weiss Essen zum SC Paderborn © imago

Paderborn erkämpft sich in Berlin wichtige Punkte und festigt seinen Platz im Mittelfeld. Union muss weiter nach unten schauen.

Berlin - Union Berlin kommt in der Zweiten Liga nicht in Tritt und steckt weiter im Kampf um den Klassenerhalt.

Gegen den SC Paderborn unterlag das Team von Trainer Uwe Neuhaus 0:2 (0:1) und liegt nach der zweiten Niederlage in Folge mit 22 Zählern nur drei Punkte vor dem Relegationsplatz 16.

Am kommenden Samstag kommt es für Union zu dem mit knapp 72.000 Zuschauern ausverkauften Lokalderby bei Tabellenführer Hertha BSC (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Dagegen setzten sich die Gäste, für die Sören Brandy (25.) und Rolf-Christel Guie-Mien (57.) den ersten Sieg des Jahres sicherstellten, von der Abstiegszone ab und haben nun sechs Punkte Vorsprung auf den 16. Rot-Weiß Oberhausen.

Schubert: "Richtig dagegengehalten"

"Wir haben von der ersten Minute richtig dagegengehalten und gut nach vorne gespielt", sagte Paderborns Trainer Andre Schubert.

Sein Gegenüber war dagegen angefressen.

"Wir hatten von Beginn an viel Unruhe in der Mannschaft und keinen klaren Spielaufbau", klagte Neuhaus.

Jansen trifft nur die Latte

In einer zerfahrenen Begegnung vor 11.870 Zuschauern hatten die Gäste aus Ostwestfalen die erste gute Gelegenheit, als sich eine verunglückte Flanke von David Jansen (16.) auf die Latte senkte.

Nach einer Ecke gelang den Paderbornern aber dann die Führung. Brandy hatte freistehend aus fünf Metern keine Probleme, den Ball über die Linie zu köpfen.

Die Unioner waren um den Ausgleich bemüht. Nach der Pause scheiterten innerhalb von zwei Minuten zweimal Chinedu Ede (47., 48.) und Halil Savran (48.) entweder am guten SCP-Schlussmann Daniel Masuch oder setzten den Ball am Tor vorbei.

Guie-Mien macht alles klar

Der ehemalige Bundesligaprofi Guie-Mien sorgte wenig später für die Vorentscheidung.

Nach einem Konter köpfte der Kongolese zum 2:0 ein.

Der eingewechselte Brückner hatte in der Schlussminute noch die Riesen-Chance zum 3:0.

Die Gastgeber hatten den Paderbornern nach dem zweiten Treffer nichts mehr entgegenzusetzen und verloren verdient.

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