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Emil Jula (r.) gelingt kurz vor Schluss der letzte Treffer des Spiels © getty

In einer heißen Partie hagelt es sechs Tore, am Ende sorgt Jula für ein gerechtes Remis. Aachens Torjäger gelingt ein Doppelpack.

München - Energie Cottbus hat im Kampf um den Aufstieg Moral bewiesen.

Zum Auftakt des 21. Spieltages der 2. Bundesliga kamen die Lausitzer gegen Alemannia Aachen trotz eines dreimaligen Rückstandes noch zu einem 3:3 (2:3) (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Uwe Hünemeier (22.), Roger (32.) und Emil Jula (83.) trafen für das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz, Benjamin Auer (29., 45.+1) und Kevin Kratz (8.) für die Gäste.

DFB-Pokal-Halbfinalist Cottbus (35 Punkte) verpasste durch das Remis den Sprung auf den Relegationsplatz. Aachen steht mit 29 Zählern jenseits zwischen Gut und Böse im Tabellenmittelfeld.

Temporeicher Beginn

8540 Zuschauer im Stadion der Freundschaft sahen eine temporeiche erste Hälfte. Beide Mannschaften agierten mit offenem Visier und suchten ihr Heil in der Offensive. Die erste Chance des Spiels führte dann auch gleich zur Aachener Führung: Kratz traf mit einem sehenswerten Schuss aus 25 Metern (8.).

Nachdem die Hausherren Mitte der ersten Halbzeit immer besser ins Spiel fanden, erzielte Hünemeier mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze den Ausgleich (22.).

Der Cottbuser Torjäger Nils Petersen, der am Freitag seinen Vertrag vorzeitig bis 2014 verlängert hatte, blieb hingegen im Abschluss glücklos. Nachdem der 22-Jährige völlig frei an Aachens Keeper David Hohs scheiterte, staubte im Gegenzug Auer zum 2:1 ab (29.).

Rogers Schuss unhaltbar

Nur drei Minuten später fälschte Tobias Feisthammel einen Schuss von Roger unhaltbar für Hohs zum Ausgleich ab (32.). In der Nachspielzeit köpfte Auer die Alemannia aus fünf Metern schließlich erneut in Führung.

Im zweiten Durchgang mussten beide Teams dem hohen Tempo Tribut zollen. Während die Gäste mit der Führung im Rücken vornehmlich auf Konter setzten, blieben die Gastgeber bei ihren wenigen Möglichkeiten zunächst ohne Durchschlagskraft, ehe Jula nach einem Freistoß per Kopf den Punktgewinn sicherte (83.).

Bei den Gastgebern waren der agile Petersen und Hünemeier die besten Akteure, bei der Alemannia verdienten sich Auer und Kratz die Bestnoten.

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