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Per Strafstoß eröffnete Markus Krösche (l.) den Paderborner Torreigen gegen den KSC © getty

Durch den Erfolg über Karlsruhe enfernen sich die Westfalen von der Abstiegszone. Doch es bedarf erst eines Strafstoßes.

München - Der SC Paderborn setzt sich nach und nach von der Gefahrenzone ab.

Durch ein 3:0 (0:0) im Kellerduell gegen den Karlsruher SC verschafften sich die Ostwestfalen weitere Luft und vergrößerten den Abstand zum 16. Platz, der in die Relegation führen würde, zunächst auf neun Punkte.

SCP-Kapitän Markus Krösche mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 53. Minute, Sören Brandy (74.) und Daniel Brückner (87.) sorgten dafür, dass die Gastgeber zum dritten Mal in Folge ohne Niederlage blieben.

Der KSC erlitt dagegen eine Woche nach dem 1:0 gegen Energie Cottbus einen weiteren Rückschlag und befindet sich nach wie vor in akuter Abstiegsgefahr.

Fahrlässige Chancen-Verwertung

6000 Zuschauer erlebten eine relativ ereignislose erste Hälfte, in der Paderborn in der Anfangsphase durch Jens Wemmer und Markus Palionis gute Chancen ausließ. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Uns war es wichtig voll konzentriert zu sein und von der ersten Minute an, das Heft in die Hand zu nehmen. Ab der 25. Minute haben wir uns ein bisschen zurückfallen lassen", resümierte Paderborn-Coach Andre Schubert.

Schubert gibt sich zurückhaltend

Nach einem Foul von Michael Mutzel an Florian Mohr im Strafraum verwandelte dann Krösche zu Beginn der zweiten Hälfte den fälligen Foulelfmeter.

In der 69. Minute hatten die Hausherren Glück, als Alexander Ishvili nur die Latte traf. Brandy brach dann aber endgültig den Widerstand der Badener, die durch einen direkt verwandelten Freistoß von Brückner noch einmal kalt erwischt wurden.

"Das war ein ganz wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten. Aber auch nach diesem Dreier dürfen wir die Situation in der 2. Liga nicht unterschätzen, viele Spiele stehen lange auf der Kippe", bremste Schubert ein wenig die Freude.

Palionis und Brandy stark

Bei Paderborn verdienten sich Palionis und Brandy die Bestnoten. Auf Seiten des KSC hinterließ lediglich Matthias Zimmermann einen ordentlichen Eindruck.

KSC-Trainer Uwe Rapolder wurde daher mehr als deutlich: "Verdiente Niederlage, Fortsetzung der Auswärtsschwäche, Ende der Durchsage. Die anderen Dinge werden wir intern besprechen, das ist besser für alle Beteiligten".

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