vergrößernverkleinern
Giovanni Federico (l.) erzielte gegen Oberhausen sein viertes Saisontor für Bochum © getty

Der VfL feiert gegen Rot-Weiß Oberhausen den achten Sieg in Serie. Erneut avanciert ein ehemaliger Dortmunder zum Matchwinner.

Bochum - Der VfL Bochum hat mit dem achten Sieg in Folge einen Vereinsrekord aufgestellt und nimmt immer mehr den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga ins Visier.

Die Westfalen gewannen das Derby gegen Rot-Weiß Oberhausen 2:1 (1: 1) und festigten mit 40 Zählern den dritten Platz hinter Hertha BSC Berlin (42) und dem punktgleichen FC Augsburg.

Oberhausen wartet seit acht Spielen auf einen Sieg und bleibt auf dem 16. Platz in akuter Abstiegsnot. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Wie schon in der vergangenen Woche beim 1:0-Sieg in Augsburg war Giovanni Federico der Matchwinner der Bochumer.

Funkel: "Es läuft einfach rund"

23 Minuten nach seiner Einwechslung erzielte der Angreifer in der 87. Minute den Siegtreffer für den VfL, der allerdings wie so häufig während seiner Rekordserie nicht überzeugte.

"Das Glück ist derzeit auf unserer Seite. Es läuft einfach rund", sagte VfL-Coach Friedhelm Funkel. Und er schob ein Lob für den Gegner hinterher: "Oberhausen hat richtig gut gespielt. Es war wahnsinnig schwer für uns."

RWO-Coach Bruns lobt sein Team

Sein Gegenüber Hans-Günter Bruns haderte mit dem Schicksal. "Wir haben wieder wichtige Punkte liegen gelassen. Das ist einfach ärgerlich", so der RWO-Trainer.

Im Kampf um den Klassenerhalt gibt er sich aber weiter optimistisch: "Die Mannschaft ruft alles ab, ist bereit den Kampf anzunehmen. Ich bin zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen werden."

König bringt Oberhausen in Front

Vor 16.672 Zuschauern waren die Gäste durch Ronny König in der achten Minute sogar in Führung gegenagen.

Der Angreifer profitierte von einem Blackout des VfL-Routiniers Marcel Maltritz. Bochums Neuzugang Ümit Korkmaz erzielte nach einem sehenswerten Solo acht Minuten später den Ausgleich.

Zahlreiche Fehler im Spielaufbau

Danach unterliefen beiden Teams zahlreiche Fehler, die es beiden Abwehrreihen auch leicht machten, gefährliche Situation zu unterbinden.

Nach einem unnötigen Ballverlust der Oberhausener kamen die Bochumer zu einem Konter, der ebenfalls eingewechselte Mahir Saglik legte mustergültig bei Federicos Siegtreffer auf.

Kapitän Christoph Dabrowski und der fleißige Mimoun Azaouagh waren beste Spieler im VfL-Team. Bei RWO überzeugten vor allem Benjamin Reichert und Thomas Schlieter.

Zum Forum - jetzt mitdiskutierenZurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel