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Goran Sukalo (Zweiter von links) ist unter der Woche Vater geworden © getty

Die Zebras landen einen wichtigen Sieg. Der Doppeltorschütze wird zum tragischen Held: Er fehlt nächste Woche in Augsburg.

Duisburg - Dank Goran Sukalo hat der MSV Duisburg seine Ambitionen auf die Rückkehr in die Bundesliga erneut unterstrichen.

Beim 3:1 (1:0) des seit sechs Pflichtspielen ungeschlagenen DFB-Pokal-Halbfinalisten im Verfolgerduell gegen Erzgebirge Aue erzielte der Slowene einen Doppelpack (15. und 74.).

"Ich hatte eine Super-Woche", war der Slowene, der am Mittwoch Vater des kleinen Liam geworden ist, froh. "Heute habe ich zwei Tore geschossen - eines für meine Frau und eines für meinen Sohn", so Sukalo.

Der MSV kletterte auf den vierten Tabellenplatz. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Aue bleibt den "Zebras" auf den Fersen

Aue, das sich am Dienstag durch ein 3:1 im Nachholspiel gegen den FSV Frankfurt mit sechswöchiger Verspätung die Herbstmeisterschaft gesichert hatte, bleibt den Spitzenteams trotz der vierten Auswärtsniederlage aber ebenfalls weiter auf den Fersen.

Tobias Kempe gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer für die Gäste (88.). Manuel Schäffler sorgte für die Entscheidung (90.+1).

Vor 17.667 Zuschauern traf Sukalo zweimal im Anschluss von Freistoß-Hereingaben. "Wir haben Super-Standards und Super-Kopfballspieler", lobte MSV-Kapitän Srdjan Baljak nach seiner Rückkehr ins Team.

Während sich der MSV vornehmlich auf seine Stärken bei Standardsituationen verließ und allenfalls auf Konter setzte, zeigte sich Aue auch aus dem Spiel heraus engagiert.

Zu wenig Torgefahr

In große Bedrängnis brachten die Gäste die Duisburger aber nur selten. Bei den Platzherren waren Matchwinner Sukalo und Ivica Banovic die Besten. Aue hatte seine stärksten Spieler in Fabian Müller und Tobias Kempe.

Der MSV richtet nun den Blick auf das nächste Spitzenspiel: Am kommenden Wochenende geht's zum FC Augsburg. "Es wird schwer, aber wir versuchen auch da zu gewinnen", sagte Baljak.

Goran Sukalo glaubt indessen an eine neue Serie: "Wir wussten, dass es mal eine kleine Krise geben würde. Die haben wir nun aber überstanden."

Ärgerlich für den 29-Jährige, dass er die fünfte Gelbe Karte sah und in Augsburg zuschauen muss.

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