vergrößernverkleinern
Emil Jula (v.) erzielte in der laufenden Saison sieben Treffer für Energie Cottbus © imago

In Fürth stehen sich mit den "Kleeblättern" und Cottbus die beste Abwehr und Angriff gegenüber. Der FSV sucht seine Form.

Von Hardy Heuer

München - Mit Greuther Fürth und Energie Cottbus treffen zwei Teams mit berechtigten Aufstiegsambitionen aufeinander (Sa., ab 12.45 Uhr im LIVE-TICKER).

Es steht ein brisantes Duell bevor, da beide Mannschaften in der Tabelle nur ein Zähler trennt (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Der Verlierer der Partie wird in der engen Zweiten Liga seine Hoffnungen auf den Aufstieg wohl erstmal begraben müssen.

Für die "Kleeblätter" spricht der Heimvorteil - Cottbus konnte in Fürth bisher noch nie gewinnen (zwei Unentschieden, fünf Niederlagen, 2:8 Tore).

Viele Verletzte

Allerdings steckt Fürth in einer kleinen Krise. Von den letzten sechs Partien wurde nur eine gewonnen. Hinzu kommt die große Verletzungsmisere. Fürth-Trainer Mike Büskens muss fast auf seine halbe Startelf verzichten.

Nachdem mit Max Grün (Schienbeinbruch), Asen Karaslavov (Muskelbündelriss), Stephan Schröck (Knieverletzung), Edgar Prib (fünfte Gelbe Karte), Christopher Nöthe (Zehenoperation), Kingsley Onuegbu (Knöchelbruch) und Stefan Kolb (Sprunggelenksprobleme) das Fürther Lazarett bereits bestens gefüllt war, gesellt sich nun auch noch Kim Falkenberg dazu.

Der Linksverteidiger knickte im Training am Freitag um und brach daraufhin die Einheit ab.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

"Müssen Prüfung annehmen"

Büskens gibt sich trotzdem kämpferisch. "Irgendjemand prüft uns gerade, diese Prüfung müssen wir annehmen. Wir werden alles in die Waagschale werfen und eine leidenschaftliche Leistung zeigen", erklärte er.

Eine solche Leistung wird auch vonnöten sein, will Fürth gegen das mit 41 Treffern torgefährlichste Team der Liga bestehen.

"Cottbus hat vorne mit Petersen und seinem kongenialen Partner Jula seine Qualitäten, ist aber hinten verwundbar, das müssen wir nutzen", weiß Büskens um die Schwächen der Lausitzer Bescheid.

Doch wer, wenn nicht Fürth, sollte die Tormaschinerie der Cottbuser stoppen. Mit 17 Gegentoren stellt das Büskens-Team die beste Defensive der Liga. Zudem verlor Cottbus drei seiner jüngsten vier Auswärtspartien.

SPORT1 hat die Fakten zum 22. Spieltag.

Alemannia Aachen - FSV Frankfurt (Sa., 13 Uhr)

Aachen hat von seinen letzten sieben Liga-Spielen nur eines verloren. Zu Hause konnten die Alemannen bei fünf Auftritten nur einen Dreier einfahren.

Frankfurt, das zuletzt zweimal ohne eigenen Treffer blieb, gewann nur eine ihrer letzten sechs Partien. (3:1)

Fortuna Düsseldorf - FC Ingolstadt

Düsseldorf gewann seine letzten sieben Heimspiele, sechs davon ohne Gegentor.

Ingolstadt kann im Abstiegskampf nach drei Spielen ohne Niederlage wieder Hoffnung schöpfen. (0:3)

Arminia Bielefeld - VfL Bochum

Schlusslicht Bielefeld hat in den jüngsten neun Partien nur einen Zähler eingefahren.

Das Team mit dem schwächsten Angriff und der schwächsten Abwehr der Liga ist damit im Kampf um den Klassenerhalt kaum noch zu retten.

Bochum feierte zuletzt acht Siege in Serie. Von 18 Auswärts-Auftritten in Bielefeld konnte der VfL nur drei gewinnen (sechs Unentschieden, neun Niederlagen).

Karlsruher SC - Hertha BSC (alle So., 13.30 Uhr)

Der KSC ist daheim seit fünf Begegnungen ungeschlagen (drei Siege, zwei Unentschieden).

Hertha, das zuletzt mit 1:2 gegen Union Berlin verlor, konnte von seinen bislang elf Auftritten in Karlsruhe nur drei gewinnen (drei Unentschieden, fünf Niederlagen). (0:4)

Erzgebirge Aue - 1860 München (Mo., 20.15 Uhr)

Aue verlor drei seiner jüngsten vier Partien. Die heimstarken Auer haben zuhause noch nie gegen die Münchner verloren (zwei Siege, zwei Unentschieden).

1860 konnte nur eines seiner letzten sechs Spiele gewinnen. (0:0)

Zum Forum - jetzt mitdiskutierenZurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel