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Daniel Bierofka kehrte 2007 vom VfB Stuttgart zurück zu 1860 München © imago

1860 München will Augsburg im Derby Punkte klauen. Der FCA darf sich im Aufstiegsrennen aber keinen Ausrutscher erlauben.

Von Christian Stüwe

München ? 1860 München hat es sich unfreiwillig im Mittelfeld der Tabelle gemütlich gemacht, nach oben und nach unten geht für die "Löwen" ziemlich sicher nichts mehr.

Gerade deshalb wäre es 1860 ein großes Vergnügen, dem FC Augsburg im Derby (Fr., ab 17.45 Uhr im LIVE-TICKER) ein Bein zu stellen und den einen oder anderen Punkt im Aufstiegskampf zu klauen.

Den enttäuschten Anhängern wenigstens noch einen Grund zur Freude geben, das ist das Ziel.

Reiner Maurer redete erst gar nicht drumherum.

"Augsburg ist für unsere Fans der Intimfeind", sagte "Löwen"-Trainer, dem mit seiner Mannschaft in der Hinrunde ein 2:1 gegen den FCA gelang.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

"Wäre besondere Genugtuung"

"Das wäre eine besondere Genugtuung für unsere Fans, wenn wir Augsburg ein zweites Mal in dieser Saison schlagen würden", führte Maurer weiter aus.

Die Augsburger belegen mit 41 Punkte den zweiten Tabellenrang und dürften sich keinen Ausrutscher in der Allianz-Arena leisten.

Denn die punktgleichen Bochumer treten zeitgleich gegen Fortuna Düsseldorf (Fr., ab 17.45 Uhr im LIVE-TICKER) an und könnten am FCA vorbeiziehen. Genauso wie die SpVgg Greuther Fürth (39 Punkte), die im dritten Freitagsspiel in Ingolstadt antritt.

Platz eins oder zwei als Ziel

Dementsprechend zählt für die Augsburger nur ein Sieg.

"Wir haben noch zwölf Spiele. Das bedeutet zwölf Möglichkeiten, um drei Punkte einzufahren, um am Ende auf dem Platz zu stehen, den wir uns alle wünschen", sagt Trainer Jos Luhukay.

[kaltura id="0_dzcploce" class="full_size" title="Buddle: Aus L.A. nach Ingolstadt"]

Und wenn es nach Torjäger Michael Thurk geht, der nach abgesessener Gelbsperre wieder in die Startelf zurückkehrt, soll das nicht der Relegationsplatz sein.

Denn die Augsburger scheiterten schon in der vergangenen Saison und dieses Jahr drohen Gegner wie der VfL Wolfsburg, Werder Bremen oder der VfB Stuttgart. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Den Dritten der Zweiten Liga erwartet in dieser Saison eine sehr, sehr schwere Aufgabe", sagte Thurk der "tz": "Es wird schwerer als in der letzten Saison. Deswegen müssen wir das umgehen und möglichst Zweiter werden - oder Erster."

SPORT1 hat die Fakten zum 23. Spieltag.

Freitag (18 Uhr):

1860 München - FC Augsburg

Die Münchner sind seit vier Heim-Auftritten sieglos (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen).

Von ihren bislang vier Zweitliga-Heimspielen gegen Augsburg konnte 1860 nur eines (1:0 am 12. Dezember 2009) gewinnen. Augsburg ist auswärts seit sechs Begegnungen ungeschlagen (vier Siege, zwei Unentschieden). (Hinrunde: 2:1)

VfL Bochum - Fortuna Düsseldorf

Nach zuvor acht Siegen musste sich Bochum zuletzt mit einem 2:2 in Bielefeld zufrieden geben.

Die seit drei Begegnungen ungeschlagenen Düsseldorfer haben von ihren jüngsten neun Partien nur eine verloren. (1:0)

FC Ingolstadt - SpVgg Greuther Fürth

Ingolstadt ist seit vier Heimspielen ungeschlagen und blieb dabei zweimal ohne Gegentor. Mit fünf Partien ohne Niederlage hat Fürth wieder den Anschluss an die Aufstiegsränge geschafft. (0:1)

Samstag (ab 12.45 Uhr im LIVE-TICKER):

SC Paderborn - Alemannia Aachen

Nach zuvor drei Partien ohne Niederlage musste sich Paderborn zuletzt in Oberhausen mit 0:2 geschlagen geben. Dabei kassierten die Ostwestfalen erstmals in der Rückrunde mehr als einen Gegentreffer.

Die seit vier Auftritten ungeschlagenen Aachener konnten von ihren bislang fünf Partien in Paderborn nur eine gewinnen (ein Unentschieden, drei Niederlagen). (0:2)

MSV Duisburg - Union Berlin

Duisburg ist bereits seit fünf Begegnungen ungeschlagen (zwei Siege, drei Unentschieden).

Union, das in dieser Saison nur dreimal ohne Gegentor blieb, konnte von seinen bislang vier Auftritten in Duisburg nur einen gewinnen (ein Unentschieden, zwei Niederlagen). (0:2)

Sonntag (ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER):

FSV Frankfurt - Karlsruher SC

Frankfurt konnte von den vergangenen sieben Auftritten nur einen gewinnen (zwei Unentschieden, vier Niederlagen) und musste damit vorerst den Kontakt zu den Aufstiegsrängen abreißen lassen.

Der KSC, der drei seiner jüngsten vier Partien verlor, kassierte beim jüngsten 2:6 gegen Hertha BSC bereits zum sechsten Mal in dieser Saison mehr als drei Gegentore in einem Spiel. (2:0)

VfL Osnabrück - Rot-Weiß Oberhausen

Osnabrück hat seine letzten beiden Heim-Begegnungen zu Null verloren. Von den bislang elf Heimspielen gegen RWO gewann der VfL vier (bei drei Unentschieden und vier Niederlagen).

Oberhausen wartet bereits seit neun Auswärts-Auftritten auf einen "Dreier" auf fremden Plätzen (zwei Unentschieden, sieben Niederlagen). (0:1)

Erzgebirge Aue - Arminia Bielefeld

Aue hat seine letzten beiden Heimspiele gewonnen. In ihren bislang elf Saison-Heimpartien kassierte Erzgebirge nur sechs Gegentore. Das seit zehn Auftritten sieglose Schlusslicht Bielefeld fuhr nach zuvor drei Niederlagen in Folge beim jüngsten 2:2 gegen Bochum wieder einen Zähler ein.

Montag (ab 20 Uhr im LIVE-TICKER):

Hertha BSC Berlin - Energie Cottbus

Hertha hat vier seiner letzten fünf Begegnungen gewonnen. Die Berliner kassierten aber in jedem ihrer jüngsten sechs Spiele mindestens ein Gegentor.

Cottbus hat seine vergangenen drei Auswärtsspiele verloren. Von seinen bislang sechs Auftritten bei Hertha gewannen die Cottbuser drei (ein Unentschieden, zwei Niederlagen). (1:0)

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