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Benjamin Auer erzielte in Paderborn schon seinen 15. Saisontreffer © imago

Alemmania Aachen siegt verdient in Paderborn. Auer holt dabei den Bundestrainer ein. Ein Torwartfehler entscheidet die Partie.

München - Alemannia Aachen hat seine Erfolgsserie in der Zweiten Bundesliga fortgesetzt.

Durch ein 3:1 (2:1) beim SC Paderborn blieb das Team von Trainer Peter Hyballa zum fünften Mal in Folge ungeschlagen und setzte sich damit im Tabellen-Mittelfeld fest (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Bei neun Punkten Rückstand zum dritten Platz dürfte der Aufstiegszug aber abgefahren sein.

Paderborn bleibt nach seiner dritten Heimniederlage bei 28 Punkten und muss mit einem Auge immer noch Richtung Tabellenkeller schielen.

Auer holt Löw ein

Vor 6044 Zuschauern gingen die Gäste bereits in der siebten Minute durch Zoltan Stieber in Führung.

Nach dem Ausgleich von David Jansen drei Minuten später brachte Aachens Torjäger Benjamin Auer mit seinem 15. Saisontreffer (29.) die Gäste erneut in Front.

Dies war bereits der insgesamt 63. Zweitligatreffer von Auer. Damit zieht der Stürmer in der ewigen Rangliste mit Bundestrainer Joachim Löw gleich.

Masuch mit Fehler

Shervin Radjabali-Fardi machte in der 62. Minute dann unter gütiger Mithilfe von Paderborns Torhüter Daniel Masuch alles klar.

Im ersten Durchgang hatte Aachen mehr vom Spiel und war durch Konter immer gefährlich.

Die Hausherren taten sich gegen die kompakte Alemannia-Abwehr sehr schwer und fanden nur selten ein Durchkommen.

Stieber spielt groß auf

Nach der Pause traten die Ostwestfalen zunächst mutiger auf, gute Torchancen blieben aber weiter Mangelware.

In der 58. Minute verfehlte Aachens Kevin Kratz mit einem Freistoß nur knapp das Ziel.

Kurz darauf überraschte Radjabali-Fardi Masuch mit einem Weitschuss, den der SCP-Schlussmann durch die Arme gleiten ließ.

Aachen verpasste anschließend bei einigen guten Kontern noch einen höheren Sieg.

Bei Paderborn verdiente sich lediglich Markus Palionis eine gute Note. Aufseiten der insgesamt starken Alemannia wussten Stieber und Radjabali-Fardi besonders zu gefallen.

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