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Marc Hensel (r.) trifft in der 17. Minute zur 2:0-Führung für Erzgebirge Aue © getty

Die Erzgebirgler setzen sich gegen Bielefeld klar durch und mischen weiter vorne mit. Die Arminia zeigt Auflösungserscheinungen.

München - Herbstmeister Erzgebirge Aue bleibt im Rennen um den Aufstieg in die Bundesliga. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Gegen das völlig überforderte Tabellenschlusslicht Arminia Bielefeld gewann das Team von Trainer Rico Schmitt mit 3:0 (2:0) und belegt mit nunmehr 43 Zählern und einem Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz den vierten Rang.

Für den Aufsteiger und Überraschungs-Herbstmeister trafen Thomas Paulus (2.), Marc Hensel (17.) und Rene Klingbeil (67.).

Zudem hatten die Gastgeber Pech, dass ihnen ein regelgerechter Treffer von Enrico Kern (26.) wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannt wurde.

Arminia im freien Fall

Dagegen dürfte der Bielefelder Abstieg in die 3. Liga nicht mehr zu verhindern sein.

Seit elf Spielen wartet das Team von Trainer Ewald Lienen auf einen Sieg. Lediglich zwei Punkte holten sie aus diesen Partien, der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt 13 Punkte.

Schmitt lobt "Gierigkeit"

Schmitt hatte derweil allen Anlass für lobende Worte: "Wie die Mannschaft das Spiel angenommen hat auf dem schwierigen Boden, wie gierig sie war - das war eine ganz starke Partie."

Von Beginn an bestimmten die Sachsen die Begegnung und gingen bereits in der zweiten Minute in Führung.

Paulus verwandelte einen Abpraller zum 1:0. Auf dem schwer zu bespielenden Boden und Minusgraden entwickelte sich eine zerfahrene Partie, bei der Aue allerdings die überlegene Mannschaft war.

Aue stark nach Standards

Mittelfeldspieler Marc Hensel erhöhte im Anschluss an eine Ecke zur verdienten 2:0-Führung.

Auch nach der Pause spielte fast nur Aue, das nach einer Ecke von Skerdilaid Curri und einem Kopfball von Klingbeil zum 3:0 kam.

Ein Großteil der mitgereisten Bielefelder Anhänger, die das Auftreten ihrer Mannschaft schon in der ersten Hälfte mit "Absteiger!, Absteiger!"-Rufen kommentiert hatten, verließ daraufhin das Stadion.

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