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Hans-Günter Bruns ist seit Februar 2010 Trainer in Oberhausen © getty

RWO gerät bei Kontrahent Osnabrück früh entscheidend in Rückstand. Die Gastgeber befreien sich fürs Erste aus dem Abstiegskampf.

Osnabrück - Der VfL Osnabück hat sich im Kampf gegen den Abstieg ein wenig Luft verschafft.

Im Kellerduell gegen den bis dato punktgleichen Tabellennachbarn Rot-Weiß Oberhausen feierten die Niedersachsen einen 3:1 (2:1)-Heimsieg (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Flamur Kastrati (10. und 14.) brachte die Gastgeber mit seinem Doppelpack früh in Führung, bevor Ronny König (19.) der Anschlusstreffer gelang.

Kristoffer Andersen (69.) brachte den wichtigen sechsten Heimsieg, mit dem sich der VfL vor RWO (16.) auf Rang 14 verbesserte, unter Dach und Fach.

Bruns sauer

"Wir haben in der ersten Viertelstunde viel zu viele Fehler gemacht. Das hat sich dann durchs ganze Spiel gezogen", bilanzierte RWO-Coach Hans-Günter Bruns, der seinen Spielern "große Probleme im Kopf" unterstellte.

Kastrati mit Doppelpack

Die 13.000 Zuschauer an der Bremer Brücke sahen schon in der ersten Halbzeit eine unterhaltsame Begegnung, bei der trotz kämpferischer Note auch die spielerischen Elemente nicht zu kurz kamen.

Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber, für die Kastrati aus kurzer Distanz zum Führungstreffer traf.

Schon vier Minuten später nutzte der 19 Jahre alte Norweger einen Blackout der Oberhausener Abwehr zum zweiten Treffer, der bei den Gästen jedoch nur kurz für Verunsicherung sorgte.

König schafft Anschluss

Als die Osnabrücker Abseitsfalle nicht funktionierte, gelang König nach einem präzisen Pass von Dimitros Pappas der Anschlusstreffer.

Selbst das verletzungsbedingte Aus von Kastrati in der 38. Minute tat dem Spiel der Osnabrücker keinen Abbruch.

Nach dem Wechsel drängte der VfL auf den dritten Treffer.

Andersen stark

Dieser gelang schließlich Andersen nach Vorarbeit von Benjamin Siegert.

Die Torschützen Kastrati und Andersen waren zugleich die besten Akteure aufseiten der Niedersachsen.

König und Marcel Landers wussten bei den Oberhausenern zu gefallen.

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