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Pierre-Michel Lasogga (l.) schießt Hertha in der 16. Spielminute in Führung © getty

Mit dem Remis verpasst es die Berlin, seine Tabellenführung auszubauen. Auch Cottbus hadert . Aerts wird zum Sicherheitsrisiko.

Berlin - Tabellenführer Hertha BSC Berlin konnte seinen Vorsprung an der Spitze der Zweiten Liga nicht ausbauen.

Zum Abschluss des 23. Spieltages trennten sich der Hauptstadtklub und Energie Cottbus im Duell der beiden besten Offensivreihen der Liga mit 2:2 (2:2). (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Trotz der Punkteteilung hat Hertha weiter zwei Zähler Vorsprung vor den punktgleichen Verfolgern FC Augsburg und VfL Bochum.

Dagegen sind die Aufstiegschancen der Lausitzer, die als Tabellensiebter acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz haben, auf ein Minimun gesunken.

Pierre-Michel Lasogga (16.) brachte die Gastgeber zunächst in Führung. Daniel Adlung (26.) und Uwe Hünemeier (35.) drehten die Partie zugunsten von Cottbus, bevor Roman Hubnik (40.) kurz vor der Pause den 2:2-Endstand erzielte.

Babbel hadert, Wollitz zufrieden

"Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht. Das darf uns einfach nicht passieren", sagte Hertha-Coach Markus Babbel.

Trainerkollege Claus-Dieter Wollitz fand lobende Worte für sein Team.

"Grundsätzlich muss man mit einem Unentschieden bei Hertha zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollten. Da hatten wir mehr Spielanteile und die besseren Torchancen", sagte der Cottbuser Übungsleiter.

Lasogga mit der Führung

40.134 Zuschauer bekamen im Berliner Olympiastadion von Beginn an eine intensive und unterhaltsame Zweitligapartie geboten.

Der Bundesliga-Absteiger aus Berlin kam zunächst besser ins Spiel, kombinierte gefälliger und ging folgerichtig durch den siebten Saisontreffer von Lasogga in Führung.

Doppelschalge der Gäste

Anschließend wachten die Gäste auf und kamen nach einem Eckball durch Adlung zum Ausgleich.

Nach einer weiteren Ecke traf Hünemeier per Kopf zur Cottbuser Führung. Die Freude darüber war aber nicht von langer Dauer, nur fünf Minuten später erzielte Hubnik das 2:2.

Aerts mit Unsicherheiten

Nach dem Seitenwechsel ließen es die 22 Akteure auf dem Feld etwas ruhiger angehen.

Cottbus spielte gelegentlich schnell nach vorne und kam dabei zu einigen guten Kontergelegenheiten.

Die Berliner, bei denen der niederländische Torwart Maikel Aerts zahlreiche Unsicherheiten zeigte, konnten im zweiten Abschnitt ihrem Anspruch als Topfavorit auf den Aufstieg nicht gerecht werden.

Beste Hertha-Spieler waren Raffael und Lasogga, bei Cottbus konnten insbesondere Adlung und Emil Jula auf sich aufmerksam machen.

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