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Duisburgs Baljak (r.) im Duell mit Oberhausens Benjamin Reichert (M.) © getty

Oberhausen kann auch unter dem neuen Trainer Theo Schneider nicht gewinnen. Duisburg lässt weitere Punkt im Aufstiegsrennen liegen.

Oberhausen - Auch der neue Trainer Theo Schneider hat den abstiegsbedrohten Zweitligisten Rot-Weiß Oberhausen nicht auf Anhieb zurück in die Erfolgsspur führen können.

Im ersten Spiel unter dem Nachfolger des am Dienstag entlassenen Hans-Günter Bruns musste sich RWO mit einem 0:0 im schwachen Derby gegen den MSV Duisburg zufrieden geben. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Vier Tage vor dem Pokal-Halbfinale gegen den Liga-Konkurrenten Energie Cottbus am Dienstag verspielten die "Zebras" mit dem sechsten Auswärtsremis in Folge erneut zwei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg, während RWO weiterhin Relegationsplatz 16 belegt.

"Können auf dem Punkt aufbauen"

"Für uns war es wichtig, dass wir ein positives Ergebnis erzielen. Auf diesem absolut verdienten Punkt können wir aufbauen", sagte Schneider und zeigte sich zufrieden: "Die defensive Ordnung war absolut okay. Wir haben gegen einen der Aufstiegsfavoriten zu Null gespielt und in der zweiten Halbzeit kaum etwas zugelassen."

Etwa eine halbe Stunde benötigten die Oberhausener vor 12.000 Zuschauer, um ihren Rhythmus zu finden und erste gefährliche Angriffe zu inszenieren.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der MSV im "Straßenbahn-Derby" der niederrheinischen Nachbarn die Oberhand, kam aber auch erst in der 34. Minute zur ersten Chance, als der für den verletzten Julian Koch eingewechselte Filip Trojan aus kurzer Distanz an RWO-Keeper Sören Pirson scheiterte.

Königs Treffer zählt nicht

Drei Minuten später verfehlt Ronny König auf der Gegenseite das Duisburger Tor nur um Zentimeter.

Wenig später wurde ein Treffer von König nicht anerkannt, weil ein Duisburger Abwehrspieler gefoult worden war.

Gegen Ende der ersten Halbzeit konnten die zunehmend mutiger agierendem Oberhausener die Begegnung offen gestalten.

Kaum noch Chancen in Hälfte zwei

Viele Fehlpässe prägten die Begegnung zu Beginn der zweiten Hälfte. Die Begegnung verflachte zusehends, Torchancen blieben Mangelware.

Oberhausen präsentierte sich zwar kämpferisch, konnte aber die MSV-Abwehr vor keine größeren Probleme stellen.

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