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Ewald Lienen ist seit der aktuellen Saison Trainer bei Arminia Bielefeld © getty

Kurz vor Schluss schockt ein eingewechselter Paderborner die Bielefelder und sorgt für Ratlosigkeit. Lienen ist fassungslos.

Bielefeld - Tabellenschlusslicht Arminia Bielefeld verabschiedet sich langsam, aber sicher aus der 2. Bundesliga.

Mit dem 1:1 (1:0) im Ostwestfalen-Derby gegen den SC Paderborn blieb die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen auch das zwölfte Spiel in Folge ohne Sieg und liegt 13 Zähler vom rettenden 15. Platz entfernt (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Paderborn zählt nach drei Begegnungen ohne Dreier und sechs Punkten vom Relegationsplatz entfernt weiterhin zum erweiterten Kreis der abstiegsbedrohten Mannschaften gehört.

Josip Tadic (5.) brachte die Arminia früh in Führung, bevor Nico Klotz (88.) doch noch der Ausgleich gelang.

Bielefeld beginnt engagiert

17.112 Zuschauer sahen in den ersten 45 Minuten eine fade Vorstellung. Dennoch begannen die Bielefelder engagierter und kamen zur frühen Führung. Die Paderborner zeigten sich jedoch nur kurzzeitig beeindruckt und versuchten, die Arminen-Defensive unter Druck zu setzen. Allerdings blieben die Angriffe allzu ideen- und harmlos.

Die sportlich schwer angeschlagenen Bielefelder spielten befreit auf und blieben auch nach dem Wechsel das zunächst aktivere Team.

Schlussoffensive der Gäste

Eine Direktabnahme von Dario Vidosic sorgte vor dem Paderborner Tor noch einmal für Aufregung, bevor die Gäste zur Schlussoffensive bliesen und durch einen Kopfball von Florian Mohr zur Ausgleichschance kamen.

Rüdiger Kauf und Torschütze Tadic waren die herausragenden Akteure bei den Gastgebern, Paderborn hatte seine Besten in Mohr und Markus Krösche.

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