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Beim Hinspiel in Berlin trennten sich Aachen mit Benny Auer (r.) und die Hertha 0:0 © getty

Mit fünf ungeschlagegen Spielen im Rücken will Aachen den Tabellenführer stürzen. Der Hertha droht ein prominenter Ausfall.

Von Jakob Gajdzik

München - Frech, forsch, selbstbewusst.

Vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC (Sa., ab 12.45 Uhr im LIVE-TICKER) zeigt sich Alemannia Aachen exakt von dieser Seite.

"Sie sind auf Platz eins und damit die Besten. Und gegen den Tabellenführer haben wir noch nie gewonnen. Das wollen wir am Samstag schaffen", so Aachens Coach Peter Hyballa vor dem Duell mit dem Liga-Primus.

Das Selbstbewusstsein schöpft der Coach auch aus dem aktuell guten Lauf seiner Elf. Seit fünf Liga-Partien ist die Alemannia mittleweile unbesiegt, erzielte in diesen Spielen zudem 14 Treffer. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Radjabali-Fardi vor Wiedersehen

Dementsprechend angriffslustig zeigte sich der Trainer: "Hertha hat ihre Stärke in der Offensive, für uns würde ich dasselbe behaupten".

Ein torloses Remis wie im Hinspiel scheint für Hyballa nicht in Frage zu kommen.

Keine besondere Motivation braucht Shervin Radjabali-Fardi: Die 19-Jährige Hertha-Leihgabe, zuletzt beim 3:1 in Paderborn just mit seinem ersten Profi-Treffer, brennt auf den Einsatz gegen den Hauptstadt-Klub.

"Dieser Lauf gibt Selbstvertrauen", sagte der Mittelfeld-Spieler, "wir werden die drei Punkte hier in Aachen behalten."

Aachen-Trio fraglich

Auch die Tatsache, dass Marco Höger (Fußprellung), Nico Herzig und Thomas Stehle (beide leichte Grippe) für die Partie fraglich sind, kann das Selbstbewusstsein der Alemannia nicht schmälern.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

Doch auch die Berliner kommen mit breiter Brust nach Aachen.

Mit 20 Punkten in elf Partien sind sie die zweitstärkste Auswärtself, zuletzt gab es auf Gegners Platz sogar drei Siege in Serie.

Einsatz von Raffael fraglich

"Wir kommen als Tabellenführer nach Aachen und wollen natürlich auch dort drei Punkte mitnehmen. Es wird aber ein sehr schweres Spiel für uns", sagte Hertha-Trainer Markus Babbel.

Besonders, weil möglicherweise mit Raffael einer seiner wertvollsten Akteure auszufallen droht.

Der Brasilianer, der bei der letzten Auswärtspartie in Karlsruhe (6:2) einen Hattrick erzielte, konnte die ganze Woche wegen einer Wadenverletzung nicht trainieren und ist mehr als fraglich.

Für Babbel aber kein Grund zu Beunruhigung. "Da haben wir gute Alternativen", erklärte der 38-Jährige.

SPORT1 hat die Fakten zum 24. Spieltag der Zweiten Liga.

Samstag

Arminia Bielefeld - SC Paderborn

Für die seit elf Begegnungen sieglosen Bielefelder scheint der Abstieg besiegelt.

Die Arminen haben zwei ihrer bislang drei Pflichtspiele gegen Paderborn gewonnen. Paderborn kassierte zuletzt zwei Niederlagen in Folge. (Hinrunde: 1:3)

Sonntag (ab 13.30 Uhr):

Fortuna Düsseldorf - VfL Osnabrück

Nach zuvor sieben Zählern in drei Spielen kassierte Düsseldorf zuletzt eine 0:2-Niederlage in Bochum.

Osnabrück holte in den jüngsten beiden Partien vier wichtige Zähler im Abstiegskampf.

Bei ihren bislang sieben Pflichtspielen in Düsseldorf feierten die Osnabrücker nur einen Sieg. (Hinrunde: 3:2)

Karlsruher SC - FC Ingolstadt

Der KSC stellt mit bislang 49 Gegentreffern die schwächste Abwehr der Liga.

Nach nur einem Sieg aus den letzten neun Spielen (vier Unentschieden, vier Niederlagen) hat Ingolstadt den Kontakt zum rettenden Ufer abreißen lassen. (Hinrunde: 1:1)

SpVgg Greuther Fürth - VfL Bochum

Fürth ist seit sechs Begegnungen ungeschlagen. Zu Hause ist die SpVgg seit fünf Spielen unbesiegt.

Die seit zehn Spielen ungeschlagenen Bochumer (neun Siege, ein Unentschieden) haben keines ihrer bislang vier Pflichtspiele in Fürth verloren (zwei Siege, zwei Unentschieden). (Hinrunde: 2:0)

Montag (ab 20.15Uhr):

FC Augsburg - Erzgebirge Aue

Augsburg holte aus den jüngsten drei Spielen sieben Punkte und blieb ohne Gegentreffer.

Aue gewann drei seiner jüngsten vier Spiele, kassierte auswärts allerdings zuletzt vier Niederlagen in Folge. (Hinrunde: 2:3)

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