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Sascha Rösler war, bevor er im Sommer 2010 zur Fortuna wechselte, vereinslos © imago

Mit zwei wunderschönen Treffern feiert Düsseldorf den neunten Heimsieg in Folge. Ein Feuerwerkskörper sorgt jedoch für Ärger.

Düsseldorf - Sascha Rösler hat Fortuna Düsseldorf einen Vereinsrekord und den Anschluss an das obere Tabellendrittel beschert (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Als Doppeltorschütze sicherte der Ex-Bundesliga-Profi (24./89.) den Rheinländern einen 2:1 (1:0)-Erfolg gegen den VfL Osnabrück.

Zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte konnte die Fortuna neunmal in Folge zu Hause gewinnen.

Der eingewechselte Alexandar Kotuljac (77. ) traf aus 23 Metern zum zwischenzeitlichen 1:1 für die Niedersachsen.

Meier nicht ganz zufrieden

"Die ganze Mannschaft hat super gearbeitet", sagte Matchwinner Rösler, "wir hatten zuletzt immer einen, der den kleinen Unterschied ausgemacht hat, heute war ich das eben. Ist doch schön, dass die Mannschaft so kompakt ist."

Trainer Norbert Meier war erleichtert, dass sich das Auslassen der Großchancen nicht noch rächte: "Wir hatten ja mehrere Situationen, in denen wir den Sack schon hätten zumachen können. Ein 1:0 ist immer gefährlich."

Böller verletzt Kameramann

Überschattet wurde die Partie durch einen Böllerwurf aus der Düsseldorfer Kurve.

Ein Kameramann wurde dadurch so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Außerdem gab es zwei weitere Verletzte.

Fortuna-Geschäftsführer Paul Jäger appellierte in der Pause an die eigenen Anhänger, den Täter zu melden:

Suche nach dem Pyro-Täter

"Wenn ich von euch den Täter nicht bekomme, könnt ihr von mir auch nichts mehr erwarten." So oder so droht den Düsseldorfern eine empfindliche Strafe.

Die Gastgeber gingen vor 22.212 Zuschauern verdient mit einer Führung in die Pause.

Osnabrück spielte zwar selbst mutig nach vorne, mehr Spielanteile hatten aber die Rheinländer.

In der 23. Minute hielt VfL-Keeper Tino Berbig bereits stark einen Freistoß von Ken Ilsö, gegen den Drehschuss von Rösler aus 16 Metern genau in den Torwinkel war er dann machtlos.

Im zweiten Durchgang bemühte sich Osnabrück verstärkt um den Ausgleich, es fehlte den Niedersachsen bis zum glücklichen Ausgleich nach einem Fehler von Fortunen-Keeper Michael Ratajczak aber an Durchschlagskraft.

Beister vergibt Riesenchance

Dadurch ergaben sich für die Düsseldorfer immer wieder Konterchancen.

So hätte Maximilian Beister in der 51. Minute ein Tor machen müssen, als er völlig frei auf Berbig zulief, aber an dem Schlussmann scheiterte. Berbig hielt auch in der 67. Minute gegen Thomas Bröker glänzend.

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