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Stefan Leitl spielt seit 2007 in Ingolstadt und hat noch Vertrag bis 2012 © imago

Der FCI erstürmt das Wildparkstadion nahezu im Schongang. Besonders Karlsruhes Trainer Uwe Rapolder erwischt einen schwarzen Tag.

Karlsruhe - Der FC Ingolstadt hat im Abstiegskampf der Zweiten Liga neue Hoffnung geschöpft.

Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann setzte sich im Kellerduell beim enttäuschenden Karlsruher SC überraschend klar mit 4:1 (2:0) durch und verkürzte den Rückstand zum Relegationsplatz auf drei Punkte.

KSC-Trainer Uwe Rapolder leitete durch personelle Fehlentscheidungen die Niederlage seiner Elf selbst ein. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Vor 12.739 Zuschauern erzielten der starke Stefan Leitl mit seinen Saisontoren Nummer acht und neun (5./53., per Foulelfmeter), Cauby (38.) sowie Edson Buddle (81.) die Tore für die Gäste.

Rapolder riskiert in der Pause zuviel

Es war erst der zweite Auswärtssieg für Ingolstadt in der laufenden Saison nach dem 4:1-Sieg in Bochum Ende November. Für den KSC traf lediglich Andrei Cristea (89.).

Karlsruhes Trainer Rapolder wollte die Wende nach der Pause erzwingen und brachte in Matthias Langkamp, Andrei Cristea und Serhat Akin gleich drei neue Spieler.

Der Schuss ging jedoch nach hinten los. Akin schied in der 60. Minute mit einer Verletzung an der Schulter aus, so dass die Gastgeber fortan mit zehn Spielern auskommen mussten.

Timm ist ein Unsicherheitsfaktor

Auch die Nominierung von Christian Timm für die Startelf erwies sich als Fehlgriff. Der frühere Bundesliga-Profi war bis zu seiner Auswechselung zur zweiten Halbzeit ein ständiger Unsicherheitsfaktor.

Bei den Gastgebern erreichte lediglich Abwehrspieler Thorben Stadler Normalform, bei den Gästen zeigte neben dem überragenden Leitl auch Marvin Matip eine gute Leistung.

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