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Marc Hensel (r., 7 Tore) und Thomas Paulus (5 Tore) sind Aues beste Torschützen © getty

Das Team aus dem Erzgebirge will in Augsburg unbedingt auf Platz zwei springen und eine Serie beenden. Jos Luhukay hält dagegen.

Von Marcus Giebel

München - Es geht um nicht weniger als Rang zwei.

Den Rang direkt hinter Spitzenreiter Hertha BSC haben sowohl der FC Augsburg als auch Erzgebirge Aue vor ihrem direkten Duell (Mo., ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVE-TICKER) im Visier.

Dabei scheint die Favoritenrolle klar verteilt - zumindest wenn man den auf Position fünf liegenden Gästen aus Aue glaubt. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

"Der Druck liegt bei Augsburg - wir haben unsere Pflicht schon erfüllt", betont etwa Kevin Schlitte.

Aue spielt befreit auf

Der in Schwaben geborene Robert Strauß pflichtet ihm bei: "Wir können da befreit aufspielen und nur überraschen."

Dabei haben die "Veilchen" in der Hinrunde gezeigt, wie dem FCA beizukommen ist: Im eigenen Stadion gewann das Team von Trainer Rico Schmitt trotz 0:1-Rückstand mit 3:2.

Seither jedoch hat Augsburg immer besser in die Spur gefunden, von den vergangenen 15 Partien nur eine verloren. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Vier Spiele - 1:13 Tore

Auch deshalb warnt Schmitt: "Augsburg hat sich gefunden und ist sehr kompakt. Wir müssen viel investieren und Verbissenheit in unser Spiel bringen."

Und vor allem die Auswärtsflaute mit zuletzt vier Pleiten bei 1:13 Toren beenden.

Luhukay tut Aue keinen Gefallen

FCA-Coach Jos Luhukay setzt auf ein eingespieltes Kollektiv: "Warum soll ich etwas ändern? Wir haben in den letzten sechs Spielen vier Mal zu Null gespielt. Ich werde unseren Gegnern nicht den Gefallen tun und umstellen."

Damit müssten sich auch Jonas de Roeck, Sören Bertram und Moritz Leitner beim Tabellendritten wieder mit der Zuschauerrolle zufriedengeben.

Die elf auserwählten Stammspieler werden hingegen von der ersten Minute an aktiv zu Werke gehen.

"Wir werden das Spiel machen und den Weg nach vorne suchen", betont Luhukay und setzt auf den Faktor frühes Tor: "Wenn uns das nicht gelingt, dann müssen wir die Ruhe bewahren und weiter konzentriert auf unsere Chancen lauern."

Respekt vor den "Veilchen"

Der Niederländer weiß um die Bedeutung des Duells: "Aue gehört mittlerweile zu den ernsthaften Aufstiegskandidaten und hat sich in der Spitzengruppe stabilisiert."

Einen Zähler liegen die Schwaben vor Aue, einen hinter Bochum. Schon ein Unentschieden genügt, um wieder am VfL vorbeizuziehen.

Eines ist also schon vor dem Anpfiff klar: Nach dem Spiel wird es einen neuen ersten Jäger von Ligaprimus Hertha BSC geben.

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