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Philipp Heithölter spielt seit 2007 für Rot Weiss Ahlen © getty

Durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte siegt Ahlen im Aufsteigerduell gegen Ingolstadt. Ein Spieler ragt heraus.

Ahlen - Rot Weiss Ahlen ist der Sprung auf den fünften Tabellenplatz in der Zweiten Liga geglückt.

Die Mannschaft von Trainer Christian Wück gewann zum Auftakt des 14. Spieltages am Freitagabend das Aufsteigerduell gegen den FC Ingolstadt 3:0 (0:0).

Lars Toborg sorgte mit seinen Saisontoren acht und neun (58. und 88.) für einen Doppelpack, Philipp Heithölter erzielte das 2:0 (65.).

Die Ahlener weisen nunmehr 24 Punkte auf und stehen zumindest bis Sonntag auf Rang fünf. Ingolstadt hingegen kassierte die zweite Niederlage in Folge und steht mit 17 Punkten im Mittelfeld.

Minuskulisse in Ahlen

3395 Zuschauer im Wersestadion sahen in der ersten Hälfte eine abwechslungsreiche Begegnung.

Die Gäste hatten durch Stefan Leitls Freistoß aus 17 Metern die erste gute Gelegenheit (16.).

Ahlen hätte auf der anderen Seite durch Grover Gibson zweimal in Führung gehen können, doch der US-Amerikaner verfehlte zunächst das Tor knapp (26. ) und scheiterte dann an Ingolstadts Torhüter Michael Lutz (39.).

Lokvenc zeigt Nerven

Den besseren Start in den zweiten Durchgang hatte Ingolstadt. Erst drosch Daniel Jungwirth den Ball knapp über das Tor (53.), dann versagten dem tschechischen Ex-Nationalspieler Vratislav Lokvenc vor dem Tor die Nerven (55.).

Beim 1:0 erwischte Toborg den Fehlpass eines Ingolstädters und vollendete aus 13 Metern in die kurze Ecke. Heithölter traf mit einem sehenswerten Freistoß.

Fink angefressen

Trainer Wück machte nach dem Sieg "Spaß und Selbstvertrauen" als Garanten für den aktuellen Erfolg aus.

Ingolstadts Trainer Thorsten Fink hingegen war angefressen. Auf die Frage nach einer Videoanalyse auf der Rückfahrt erwiderte er, die Mannschaft hätte sich "vor der Partie konzentrieren und Gedanken machen" sollen. "Hinterher ist es zu spät", so Fink weiter.

Beste Spieler auf Seiten der Gastgeber waren Ronald Maul und Gibson, bei Ingolstadt konnten Markus Karl und Lokvenc gefallen.

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