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Der Tunesier Sami Allagui (r.) ist bester Torschütze bei Greuther Fürth © getty

Nürnberg entscheidet das 252. fränkische Derby gegen Greuther Fürth durch ein Tor zwei Minuten vor dem Ende für sich.

Nürnberg - Ausgerechnet der Ex-Fürther Christian Eigler hat die negative Heimserie des 1. FC Nürnberg im brisanten fränkischen Derby beendet.

Der Stürmer sicherte dem Club im 252. Duell mit der SpVgg Greuther Fürth durch ein Traumtor in der 88. Minute einen 2:1 (0:1)-Sieg und damit den ersten Erfolg gegen den ungeliebten Nachbarn zu Hause seit über 30 Jahren.

"Das ist ein Riesengefühl! Ich hatte mir ein Tor vorgenommen und dann gelingt mir noch so ein schönes", sagte Eigler nach dem Spiel.

Stefan Reisinger brachte die Gäste vor 46.243 Zuschauern im ausverkauften Frankenstadion in der 38. Minute in Führung.

Maroh mit seinem ersten Treffer

Dominik Maroh gelang mit seinem ersten Treffer im Club-Trikot in der 72. Minute der Ausgleich. (Datencenter: Ergebnisse)

Der 1. FCN, der zuletzt am 10. März 1978 ein Punktspiel zu Hause gegen die Fürther gewonnen hatte (2:1), hatte lange Probleme.

Das Team von Trainer Michael Oenning war über weite Strecken eines interessanten Derbys überlegen, ging aber hauptsächlich in der Anfangsphase leichtfertig mit seinen Chancen um.

"Ich bin sehr glücklich, dass wir das Derby gewonnen haben. Dieses Spiel war für jeden, der diesen Sport liebt etwas ganz Besonderes", jubelte Nürnbergs Coach nach dem Spiel.

Fürth spielerisch besser

Die besten Möglichkeiten für die Gastgeber vergaben Juri Judt, Per Kluge und Christian Eigler.

Fürth wirkte spielerisch etwas reifer und verlegte sich weitgehend auf Konter, war dabei vor allem in der ersten Hälfte einige Male gefährlich.

Torjäger Sami Allagui schoss einmal ans Außennetz und scheiterte zudem freistehend an Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer.

"Der Club hat insgesamt über 90 Minuten etwas mehr investiert und durch die fehlenden Aktionen und Cleverness müssen wir das Ergebnis akzeptieren", räumte Fürth-Coach Benno Möhlmann trotzdem ein.

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