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Sascha Amstätter ist in dieser Saison noch ohne Torerfolg für Wehen-Wiesbaden © imago

Selbst gegen zehn Oberhausener gelingt Wehen Wiesbaden kein Tor. Die Hessen stecken damit weiter im Tabellenkeller fest.

Wiesbaden - Der SV Wehen Wiesbaden hat den Befreiungsschlag in der Zweiten Liga verpasst.

Die Hessen blieben zwar im fünften Liga-Spiel in Folge ungeschlagen, kamen aber zu Hause trotz Überlegenheit gegen Rot-Weiß Oberhausen nicht über ein 0:0 hinaus.

"Wir haben uns über 90 Minuten so präsentiert, wie man es im Abstiegskampf erwarten muss", sagte Wehens Trainer Christian Hock, "es fehlte lediglich das Quäntchen Glück im Abschluss."

Oberhausen in Unterzahl

Aufsteiger Oberhausen, der nach der Gelb-Roten Karte gegen Thomas Schlieter (53.) in Unterzahl agierte, durfte sich über einen Teilerfolg freuen und blieb im vierten Spiel in Serie ungeschlagen.

"Wir haben mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl gespielt und auch in der hektischen Schlussphase die Nerven nicht verloren", lobte Trainer Jürgen Luginger seine Mannschaft.

Diakite vergibt Riesenchance

Vor 6687 Besuchern boten beide Teams eine ansehnliche Partie mit vielen Offensiv-Szenen. Die erste Großchance der Gastgeber hatte Ronny König, der in der elften Minute aus guter Schussposition vergab.

Richtig gefährlich wurde es in der 39. Minute, als Oberhausens Mike Terranova Wehens Keeper Alexander Walke mit einem Distanzschuss zu einer Großtat zwang.

Im Gegenzug vollbrachte Wehens Stürmer Bakary Diakite das Kunststück und köpfte den Ball aus drei Metern am Gehäuse vorbei.

"Haben den Ball zu wenig laufen lassen"

Wehens umworbener Stoßstürmer König sah in der ersten Halbzeit die fünfte Gelbe Karte und muss im nächsten Spiel aussetzen. In der 53. Minute wurde die Oberhausener Elf geschwächt, nachdem Thomas Schlieter wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah.

Doch die Gastgeber schlugen aus der zahlenmäßigen Überlegenheit kein Kapital. "Nach dem Platzverweis haben wir den Ball zu wenig laufen gelassen", bemängelte Hock.

Am Ende wurde die Partie hektisch und Schiedsrichter Florian Steuer hatte alle Hände voll zu tun, um die Gemüter zu beruhigen.

Bei den Gastgebern verdienten sich Marko Kopilas und Erwin Koen die Bestnoten, bei Oberhausen überzeugten Daniel Embers und Terranova.

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