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Ingo Hertzsch spielte zwei Jahre für Lautern in der Bundesliga © imago

Durch den Heimsieg gegen Lautern bleibt der FCA auch im siebten Spiel in Folge ohne Niederlage. Lautern verliert wichtige Punkte.

Augsburg - Der 1. FC Kaiserslautern hat im Rennen um den Bundesliga-Aufstieg einen erneuten Rückschlag erlitten.

Die Pfälzer unterlagen im beim FC Augsburg mit 0:1 (0:1) und kassierten eine Woche nach dem höchsten Saisonsieg (6:0 gegen Rostock) die vierte Auswärtspleite in Folge.

Der FCA blieb dagegen auch im siebten Spiel in Serie ohne Niederlage und machte im Abstiegskampf wertvollen Boden gut.

Fach lobt sein Team

"Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat sehr souverän gespielt, wenig Fehler gemacht, mehr Torchancen gehabt und auch besser Fußball gespielt als der Gegner. Das war ein völlig verdienter Sieg", sagte FCA-Trainer Holger Fach.

Mit 18 Punkten hat Augsburg nun fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Sasic als fairer Verlierer

"Der Sieg der Augsburger war völlig verdient", gab Kaiserslauterns Trainer Milan Sasic zu, der den vergebenen Chancen der zweiten Hälfte nachtrauerte.

"Wenn der Pfostenschuss von Sam oder die hundertprozentige Chance durch Paljic drin gewesen wären, dann wäre ein Unentschieden vierlleicht nicht unverdient gewesen, denn das Engagement hat gestimmt. Aber insgesamt haben wir nicht die Leistung gebracht, die man von unserer Mannschaft gewohnt ist", räumte Sasic ein.

Hertzsch trifft für FCA

Ausgerechnet der Ex-Lauterer Ingo Hertzsch hatte die Gastgeber vor 15.432 Zuschauern in der 18. Minute verdient in Führung gebracht, wobei FCK-Keeper Luis Robles eine unglückliche Figur abgab.

Für den Abwehrspieler war es das erste Tor im Trikot der Augsburger, die zuvor bereits zwei gute Möglichkeiten besessen hatten.

Sam im Pech

Nach dem Treffer entwickelte sich ein offenes Spiel, bei dem der FCA spielerisch durchaus zu gefallen wusste.

Doch auch der FCK versteckte sich nicht und hatte vor allem Pech, als Sidney Sam kurz vor der Pause nur den Innenpfosten traf.

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