vergrößernverkleinern
Pech für RWO: Dimitrios Pappas (oben) patzte vor dem Rückstand. © imago

1860 sieht wie der sichere Sieger aus, ist aber zu schlafmützig. Am Ende vergibt Oberhausener sogar noch die Chance auf den Sieg.

München - Rot-Weiß Oberhausen ist auch im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Theo Schneider ungeschlagen geblieben.

Eine Woche nach dem achtbaren 0:0 gegen den MSV Duisburg kamen die Kleeblätter in einem ganz ganz schlechten Spiel bei 1860 München zu einem 1:1 (0:0) bei 1860 München. Mit 24 Zählern steckt RWO aber weiter mitten im Abstiegskampf.

Die Münchener Löwen sind dagegen nun schon seit sechs Heimspielen ohne Sieg und stecken in der Tabelle auf Platz zehn fest. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Treffer n einem Spiel, das keine Tore verdient hatte, erzielten Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth mit seinem elften Saisontor in der 73. Minute und Daniel Gordon fünf Minuten vor dem Ende.

Blackout von Pappas

"Es ist unheimlich bitter, wenn man sechsmal zu Hause nicht gewinnt", sagte 60-Coach Rainer Maurer: "Aber wenn wir hätten gewinnen wollen, hätten wir in der ersten Halbzeit mehr abliefern müssen."

Schneider war dagegen zufrieden: "Wichtig war, wie die Truppe dagegengehalten und als Mannschaft agiert hat."

13.800 Zuschauer sahen ein erschreckend langweiliges Fußballspiel. Beide Teams blieben ohne Spielwitz, in der ersten Halbzeit gab es nahezu keine Torchance.

Im zweiten Durchgang waren die Münchener wenigstens etwas bemühter, zum Führungstor brauchten sie aber einen Blackout von Dimitrios Pappas.

Der Abwehrspieler beförderte den Ball mit einem schlimmen Fehlpass in die Füße von Stefan Aigner, der Lauth gedankenschnell bediente. Gordon schlug aber per Kopf zurück.

Lauth war neben Kevin Volland auch bester Spieler der Gastgeber. Bei den Oberhausenern gefiel lediglich Oliver Petersch.

Zum Forum - jetzt mitdiskutierenZurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel